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Paul Polte

1905 in Dortmund geboren und dort 1985 verstorben. Nach kaufmännischer Lehre Tätigkeiten in der Automobilbranche und in einem Gasometerwerk. Er wird in der Weltwirtschaftskrise arbeitslos und beginnt Gedichte zu schreiben. 1931 grüüdet er die Ortsgruppe proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. Er veröffentlicht in mehreren Zeitungen und gründet ein politisches Kabarett. Unter den Nationasozialisten erhält er ein Schreibvebot. Dem Wehrdienst entgeht er durch seine Arbeit in einem kriegwichtigen Betrieb. Nach dem Krieg Mitarbeit in der Gesellschaft Aufbau und in der Vereinigung Kunst und Volk im Ruhrgebiet. 1961 gehört er zu den Gründungsmitgliedern der "Gruppe 61", 1970 Gründungsmitglied der Werkstatt Dortmund im "Werkkreis Literatur der Arbeitswelt". Veröffentlichungen: Gedichte, Kurzgeschichten. Er ist vertreten in den Büchern "Der rote Großvater erzählt" und "Asphaltlyrik".

Paul Polte "Gedichte"
Lothar Lange liest Gedichte von Paul Polte.

Paul Polte "Wird es so sein? - Duo Zündholz"
Aufnahme aus dem Jahr 1983. Das Duo Zündholz singt das Lied "Wird es so sein". T: Paul Polte, M: Kalle Gajewsky.

Paul Polte "Wird es so sein?" - Kalle Gajewsky
T: Paul Polte, M: Kalle Gajewsky. Aufnahme 1996.

Heinrich Peuckmann über Paul Polte

Am 16.3.2011 moderierte Erdmann Linde ein „Treffen“ von Autoren der Gegenwart mit der „Dortmunder Gruppe 61“. Marianne Brentzel, Thomas Kade, Tobi Katze, Josef Krug, Ivette Vivien Kunkel, Mirko Kussin und Heinrich Peuckmann erinnerten zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61 an Mitglieder dieser Gruppe. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ausstellung des Fritz-Hüser-Instituts „Schreibwelten – erschriebene Welten“ in der Rotunde des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund statt. AHeinrich Peuckmann stellte Paul Polte vor.