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Max von der Grün

1926 in Bayreuth geboren, gestorben 2005 in Dortmund . Besuch der Mittel- und Handelsschule, kaufmännische Lehre in Selb. Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg, amerikanische Kriegsgefangenschaft. Lehre und Arbeit als Maurer, dann drei Jahre als Hauer auf der Zeche Königsborn in Unna tätig. Nach einem schweren Unfall Ausbildung zum Grubenlokführer. Ab 1963 freier Schriftsteller in Dortmund. Max von der Grün war Mitglied der "Gruppe 61", seit 1964 im PEN und seit 1970 in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Veröffentlichungen: Romane, Novellen, Jugendbuücher, Hörspiele, Essays. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Irrlicht und Feuer", "Flächenbrand", "Am Tresen gehn die Lichter" aus und das Kinderbuch "Vorstadtkrokodile". Mehrere Bücher und Romane wurden verfilmt. Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, Wilhelm-Lübke-Preis, Literaturpreis Ruhrgebiet.

Prof. Dr. Gerhard Rupp

Prof. Dr. Gerhard Rupp, Essen. Vom 12. - 13. September 2008 fand die Tagung "Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur" des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Dortmund, der Stadtbibliothek Duisburg und der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets (Bochum) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen statt. Prof. Dr. Rupp referierte.

Dr. Dirk Hallenberger

Dr. Dirk Hallenberger, Essen. Vom 12. - 13. September 2008 fand die Tagung "Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur" des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Dortmund, der Stadtbibliothek Duisburg und der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets (Bochum) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen statt. Dr. Hallenberger referierte.

Fritz Hüser

Fritz Hüser wuchs in Dortmund-Dorstfeld auf. Nach einem Arbeitsunfall 1931 musste er seinen Beruf als Former aufgeben. Er übernahm zunächst die Leitung von Werkbibliotheken. Nach dem 2. Weltkrieg übertrug ihm die Stadt Dortmund den Aufbau der Volksbüchereien. Seine schon in den 1920er Jahren begonnene Sammlung zur Arbeiterliteratur fand als „Archiv für Arbeiterdichtung und soziale Literatur“ weit über Dortmund hinaus Beachtung. Mit dem Gewerkschaftssekretär Walter Köpping, dem Schriftsteller Max von der Grün u.a. gründete er 1961 die "Dortmunder Gruppe 61". Dieser Arbeitskreis setzte sich mit der Arbeitswelt künstlerisch auseinander. Fritz Hüser wirkte als Mentor für Autoren und Autorinnen. Er leitete von 1973 bis 1979 das von der Stadt Dortmund übernommene "Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur" ehrenamtlich.