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Max von der Grün

1926 in Bayreuth geboren, gestorben 2005 in Dortmund . Besuch der Mittel- und Handelsschule, kaufmännische Lehre in Selb. Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg, amerikanische Kriegsgefangenschaft. Lehre und Arbeit als Maurer, dann drei Jahre als Hauer auf der Zeche Königsborn in Unna tätig. Nach einem schweren Unfall Ausbildung zum Grubenlokführer. Ab 1963 freier Schriftsteller in Dortmund. Max von der Grün war Mitglied der "Gruppe 61", seit 1964 im PEN und seit 1970 in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Veröffentlichungen: Romane, Novellen, Jugendbuücher, Hörspiele, Essays. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Irrlicht und Feuer", "Flächenbrand", "Am Tresen gehn die Lichter" aus und das Kinderbuch "Vorstadtkrokodile". Mehrere Bücher und Romane wurden verfilmt. Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, Wilhelm-Lübke-Preis, Literaturpreis Ruhrgebiet.

Der LWL verleiht den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2010 an Jürgen Banscherus

Der Kinder- und Jugendbuchautor Jürgen Banscherus hat am Sonntag (12.12.2010) aus den Händen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis entgegen genommen. "Banscherus ist ein wunderbarer und überaus erfolgreicher Kinder- und Jugendbuchautor. Seine Werke sind in 21 Sprachen erschienen. Anspruchsvoll und einfallsreich für Kinder und Jugendliche zu schreiben, ist eine ganz eigene literarische Kunst", lobte Kirsch, bevor er Banscherus den mit 12.800 Euro dotierten Preis im Museum für Westfälische Literatur in Oelde (Kreis Warendorf) überreichte. Den "Westfälischen Literaturpreis" verleiht der LWL alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Konrad-von-Soest-Preis für bildende Kunst.