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Anna Nizza und Michael Starcke

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Anna Nizza

Selbstauskunft: 
Eine junge Wahldeutsche, geboren in der Ukraine, vom Beruf Juristin, im Herzen Poetin. Auf der Suche nach sich selbst entschied sie sich vor einigen Jahren zur der Erschaffung eines neuen literarischen Heimatlandes - sie schreibt mit Leidenschaft gegen das Unverständnis, gegen die Einsamkeit, gegen die Gefühle, für die Gefühle. Wie einst Mascha Kaleko und Hilde Domin, fand sie die Heimat im Wort und in der Liebe. Anna Nizza (Künstlername) lebt im Rheinland.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.