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Marianne Brentzel

1943 in Erpen (Niedersachsen) geboren. Studium der Politischen Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin mit Abschluß Diplom, später Zweitstudium Pädagogik und erstes Lehrerexamen. Aktiv in der Studentenbewegung und Tätigkeiten als Arbeiterin in Berliner Großbetrieben. Seit 1973 lebt sie mit ihrer Familie in Dortmund. Nach verschiedenen Jobs als Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung und im Verlagsbereich ist sie freiberufliche Autorin, Mitglied im Verein für Literatur, organisiert und moderiert den Dortmunder Bücherstreit. Auszeichnungen: Literaturpreis Ruhr 2014. Veröffentlichungen (Auszug): "Da kukse wa", "Nesthäkchen kommt ins KZ" (Eine Annäherung an Else Ury, 1877 - 1943), "Die Machtfrau" - Hilde Benjamin, "Rudi und der Friedenspudding", "Anna O. - Berta Pappenheim, Biografie", "Mir kann doch nichts geschehen - Das Leben der Nesthäkchenautorin Else Ury", "Margherita Sarfatti - Ich habe mich geirrt: Was soll's. Jüdin, Mäzenin, Faschistin", " Rote Fahnen Rote Lippen", edition ebersbach.

www.mariannebrentzel.de

Marianne Brentzel liest: "Rathaussturm"
Buchpremiere in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, 20.05.2021

Dr. Moisei Boroda

MOISEI BORODA, geb. 1947 in Tbilissi (Georgien). Dr. der Musikwissenschaften, Komponist. 1965-1971 Studium am staatlichen Konservatorium in Tbilissi, danach wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl der Ästhetik und Kunstwissenschaft am selben Konservatorium. 1989 – Verleihung des Alexander-von-Humboldt Forschungs stipendiums für seine Forschung im Bereich “Musik-Sprache Beziehungen”. Forschung in Deutschland. Über 60 wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Moisei Boroda ist Mitbegründer und Herausgeber der internationalen musikwissenschaftlichen Reihe Musikometirka. Veröffentlichungen: Kompositionen (meistens erschienen bei dem Kölner Musikverlag ORFEO 21): Kammermusik für Geige, Klarinette, Klavier, Cello, Gitarre. Vokalzyklen, einzelne Lieder zu den Gedichten jüdischer, deutscher, russischer, georgischer Dichter. Hörfunksendungen (WDR, SWR, Schweizer Rundfunk, spanischer Radio sefarad, Madrid), Aufführungen in Deutschland und im Ausland. Siehe u.a.: http://freilach.com/Boroda/ Literarische Werke: Bücher (Prosa, Gedichte), erschienen in Tbilisi in russ. Sprache: „Es wird ‘ne neue Welt, die unsrige entstehen“ (2006, unter dem Pseudonym Michail Baratow), „Die verwunschene Insel“ (2008), „O Welt, du bist uns fremd und sogleich nah (2010). Mehrere publizistische Artikel. Werke in deutscher Sprache: „Der Opa“ (in: Friedrich Grotjahn, Heide Rieck, (Hrsg.) Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf). Brockmeyer-Verlag 2011. Auszeichnungen: 1. Preis im internationalen Komponistenwettbewerb (Siegburg, 2009). Moisei Boroda ist Vorsitzender des Deutschen Tonkünstlerverbandes für den Bezirk Gelsenkirchen/Marl, Vorstandsmitglied des RA Jugend musiziert Ruhr-Nord und Interessenvertreter des Georgischen Komponistenverbandes.

Dr. Moisei Boroda liest
Dr. Moisei Boroda live in der Buchhandlung Janssen in Bochum, 19. April 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Isidor Kogans

geboren 1936 in Leningrad, heute St. Petersburg. 1942, im zweiten Jahr der Blockade, Evakuierung der Familie über den zugefrorenen Ladoga-See nach Tatarstan. 1947 Übersiedlung nach Riga. Studium von Psychologie und Soziologie an der Universität von Riga. Jahre als Lehrer, Archivar, Forscher und Hochschullehrer (1970 – 1980). Beeinflusst durch Villon, Heine, Majakowsky, Voltaire, France, Swift, Saltykow und Schtschedrin, verfasst Kogans 1963 erste Parodien und experimentelle Schriften in der Tradition der Postmoderne für die Literaturzeitschrift Daugawa. 1996 Hinwendung zur Malerei und Poesie. 1999 Emigration nach Recklinghausen. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Riga und Frankfurt a.M., Die blaue Krähe, Gedichte, Riga, 1999. Autobiographische Erwähnung: „Russische Schriftsteller im Ausland Anfang des 21. Jahrhunderts“ in der Monatszeitschrift Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2004 und „Schriftsteller der russischen Emigration: Deutschtland 1921 – 2008“, Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2008.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Elina Krass

geboren 1975, hat die Hochschule für Kultur, Fachrichtung „Museumswissenschaften und Denkmalschutz “ in ihrer Heimatstadt Charkow, Ukraine, abgeschlossen. Im 1998 erschien ihre Monographie über die Parlamentstätigkeit von Andrei Sakharov. Seit 1999 lebt Elina Krass mit ihrer Familie in Essen, wo sie im Theater „ Die Stimme“ mitwirkt und bei einem deutsch-russischen Unternehmen tätig ist. Elina schreibt Gedichte auf Russisch und Deutsch. Im Jahr 2010 fanden ihre Poesie-Abende in Essen und Düsseldorf statt. Im März 2011 ist Frau Krass als Vorstandsmitglied der Essener Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit dem Vortrag „Russische Juden in Deutschland. Wieder Fremde?“ in der Alten Synagoge in Essen aufgetreten.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Anna Nizza und Michael Starcke

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Volodymyr Avtsen

geboren 1947 in Donezk, Ukraine. Im August 2002 übersiedelte er nach Deutschland. Abschluss in Philologie an der Staatlichen Universität Donezk. Mitglied im Verein der ukrainischen Journalisten und der Internationalen Föderation der Journalisten. Verantwortlicher Redakteur der Zeitschriften „Wüstes Feld“, Donezk und "Unternehmer", Loene. Leiter und Verfasser des Almanachs „Semejka“. Teilnahme am ersten „Internationalen Anton-Tschechow-Festival russischer Autoren“, Mai 2005. Nominiert in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“. Zahlreiche Eigenveröffentlichung und Beiträge in Anthologien und Zeitschriften.

Eugenia Komarova

geboren 1954 in Kiew (Ukraine). 1976 hat sie ihr Studium an der Moskauer Lomonosow's Universität als Diplom-Chemikerin abgeschlossen und in Kiew in unterschiedlichen Forschungslabors gearbeitet. 1996 reiste sie als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland aus, lebt seit 1996 mit ihrer Familie in Bochum. Nach der abgeschlossenen Ausbildung zur pharmazeutisch-chemischen Assistentin arbeitete sie in der Apotheke. Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie„Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt. Frau Dr. Ingrid Wölk, der Verleger Dr. Norbert Brockmeyer sowie der Anthropolige und Autor Thomas Geduhn sprachen Grußworte. Frau Heide Rieck gab eine Einführung (hier gekürzt) und Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung.

Jüdische Autoren treffen Bochumer Literaten

Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Elizabeth Petuchowski

Frau Petuchowski wurde 1924 in Bochum als Elizabeth Mayer geboren. 1939 emigrierte sie nach Großbritannien und heiratete 1946 den späteren Rabiner und Judaistik-Professor Jakob Josef Petuchowski. 1946 B.A. (Hons., German), University of London. 1948 Auswanderung in die USA. Drei Kinder: Samuel Judah, Aaron Mark und Jonathan Mayer. 1971 M.A. University of Cincinnati. 1975 Promotion zum Dr. phil. Lehrtätigkeit als Germanistin an der University of Cincinnati. Lebt heute in Columbus/Ohio. (Quelle: www.juedischeliteraturwestfalen.de)
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Anna Nizza

Selbstauskunft: 
Eine junge Wahldeutsche, geboren in der Ukraine, vom Beruf Juristin, im Herzen Poetin. Auf der Suche nach sich selbst entschied sie sich vor einigen Jahren zur der Erschaffung eines neuen literarischen Heimatlandes - sie schreibt mit Leidenschaft gegen das Unverständnis, gegen die Einsamkeit, gegen die Gefühle, für die Gefühle. Wie einst Mascha Kaleko und Hilde Domin, fand sie die Heimat im Wort und in der Liebe. Anna Nizza (Künstlername) lebt im Rheinland.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Adriana Stern

Adriana Channah Stern wurde 1960 an der holländischen Grenze geboren und ist Grenzgängerin geblieben. Mit zwölf begann sie zu schreiben, mit fünfzehn lief sie von zu Hause weg, schloss sich der Hausbesetzerbewegung an, lebte in verschiedenen Wohnprojekten in Berlin, Hamburg, Bochum und Amsterdam. Sie ist Autorin, Sozialarbeiterin, Zirkuspädagogin und Gestalttherapeutin. Sie hat in verschiedenen Mädchenhäusern und Jugendzentren gearbeitet und bietet als Beraterin in poetischer Selbstanalyse Schreibkurse für Kinder und Jugendliche an. Schwerpunkte ihres Schreibens sind phantasievolle Romane für Kinder und realistische Romane, die den Charakter von Krimis haben und gesellschaftlich und politisch bedeutende Themen aufgreifen. Die Auseinandersetzung mit dem Anderssein in Deutschland ist eine wichtige Antriebsfeder für ihr Schreiben. Adriana Stern hat bisher vier Jugendromane veröffentlicht. Wohnhaft in Köln, hat sie seit 1993 in zahlreichen Anthologien Texte und seit 2001 vier Romane veröffentlicht: „Hannah und die Anderen“ Argument – Verlag 2001, „Pias Labyrinth“ Argument – Verlag 2003, „und dann kam Sunny“ Verlagshaus Jacoby & Stuart Berlin 2010, „Jockels Schweigen“ Verlagshaus Jacoby & Stuart 2011.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.
www.adriana-stern.de

Valerij Voskobojinikov

1939 in Leningrad geboren. In dieser Stadt ist er aufgewachsen, hat die berühmte Blockade erlebt, und eine Ausbildung als Ingenieur bekommen. 1962 hat die städtische Jugendzeitung "Smena“ seine erste Erzählung gedruckt, für die der Autor (23 Jahre alt) mit dem Preis des städtischen Wettbewerbs belohnt wurde. Der Hauptheld der Erzählung war ein verliebter Schüler. Seit dieser Zeit druckten die Kinderzeitschriften seine Geschichten und Erzählungen ständig. Walerij Woskobojnikow – der Autor einiger Dutzend Bücher (mehr als 80). Das Buch "Das Heft im roten Umschlag" über das Mädchen, das während der Leningrader Blockade durch die deutsche Armee ein Tagebuch über die Toten ihrer Familie führte, sowie das Buch «Insel der Windstille» und «Die Morgenspaziergänge» wurden in Japan und USA verlegt und sind in viele Sprachen übersetzt worden. Auszeichnungen: Für das Buch "Alles wird in Ordnung" wurde der Autor mit dem nationalen Preis für Kinderliteratur belohnt, und für das Buch «Leben der bemerkenswerten Kinder» erhielt er den Preis namens „Marschak“, den Preis „Alexander Green“, und das ehrenvolle internationale Diplom namens „Andersen“. Dieses Buch wurde in die Liste der besten Kinderbücher der Welt 2000 auf dem Internationalen Kongress für Kinderliteratur in der Schweiz aufgenommen. Seit 2005 lebt der Autor in Bochum. Veröffentlichungen: "Ich fahre, mich zu erholen: Geschichten und Erzählungen". Leningrad, 1966, "Die stärksten im Hof. Geschichten und Erzählungen, Leningrad, 1966, "Das Heft im roten Umschlag: Erzählung". Leningrad, 1971, "Die Insel der Windstille. Erzählung", Leningrad, 1980, "Das Leben der bemerkenswerten Kinder: Erzählungen", St. Petersburg, 2000, "Alles wird in Ordnung: Erzählung", Moskau, 2005.

Asja Rokach

Asja Rocha ist gebürtige aus St – Petersburg. Seit ihren jungen Jahren schreibt sie Gedichte, in denen sie sich zu verwirklichen sucht und ihre Haltung zur Umwelt zeigt. Sie nahm an Kursen im Literaturverein unter der Leitung der Dichterin N.Grudinina teil. Sie veröffentlichte Gedichte in den Anthologien „Swetlana“. Zurzeit wohnt sie in Essen, versucht sich in Journalistik. Ihre Werke erschienen in den russischen Zeitschriften „Wedomosti“, „Nowosti“ und anderen.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Raissa Pasichnyk

Raissa Pasichnyk stammt aus der Ukraine. 1986 absolvierte sie Charkower Universität und arbeitete einige Zeit als Lehrerin. 
Seit 1995 schreibt sie Kurzgeschichten, die sie bei russischen und ukrainischen Literaturzeitschriften veröffentlichen lässt. 1997 – 1998 erscheinen 3 ihre Bücher: "Gleichgesinnte", und "Der Traum von Werka Serdjutschka" und“Brifen aus Berdichev“
Die 4 Sammlung der Kurzgeschichten von Raissa Pasichnyk - „Das Leben“ - wurde in Deutschland veröffentlicht, auf Russisch im Verlag Noxxon (2000) und auf Deutsch im Palmbyte Verlag (2004). 

Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.