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Heide Rieck-Wotke

1941 in Stettin geboren, Abitur in Krefeld, Studium von Pädagogik und Schauspiel in Köln, wohnhaft in Bochum. In den sechziger und siebziger Jahren Engagement für eine neue Erziehung im Ruhrgebiet. In den achtzigern Theaterpädagogik, Regie und Schreiben von Kinder- und Jugendtheaterstücken. In den neunzigern Lyrik. Preis: "Lyrik im Pott", Oberhausen 1989.
Veröffentlichungen (Auswahl): Theaterverlag , Weinheim; Verlag Max, Zuidhorn, Niederlande (zweisprachig); Verlag Himmerod; "Landschaft dreifach", erschienen im Universitätsverlag Brockmeyer 2010; "Aber der Schatten", Roman, Geest-Verlag 2012, Anthologie "Doch seht wir leben - Vom inneren Widerstand - Zwangsarbeit 1939 - 1945", Geest-Verlag 2005, Lesungen, Literaturtelefon Münster; Anthologie des Verbandes Deutscher Schriftsteller. In letzter Zeit intensive Auseinandersetzung mit Prosa.


Heide Rieck-Wotke liest aus: "Aber die Schatten"
Heide Rieck-Wotke live in der Buchhandlung Janssen in Bochum, 19. April 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Isidor Kogans

geboren 1936 in Leningrad, heute St. Petersburg. 1942, im zweiten Jahr der Blockade, Evakuierung der Familie über den zugefrorenen Ladoga-See nach Tatarstan. 1947 Übersiedlung nach Riga. Studium von Psychologie und Soziologie an der Universität von Riga. Jahre als Lehrer, Archivar, Forscher und Hochschullehrer (1970 – 1980). Beeinflusst durch Villon, Heine, Majakowsky, Voltaire, France, Swift, Saltykow und Schtschedrin, verfasst Kogans 1963 erste Parodien und experimentelle Schriften in der Tradition der Postmoderne für die Literaturzeitschrift Daugawa. 1996 Hinwendung zur Malerei und Poesie. 1999 Emigration nach Recklinghausen. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Riga und Frankfurt a.M., Die blaue Krähe, Gedichte, Riga, 1999. Autobiographische Erwähnung: „Russische Schriftsteller im Ausland Anfang des 21. Jahrhunderts“ in der Monatszeitschrift Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2004 und „Schriftsteller der russischen Emigration: Deutschtland 1921 – 2008“, Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2008.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Eugenia Komarova

geboren 1954 in Kiew (Ukraine). 1976 hat sie ihr Studium an der Moskauer Lomonosow's Universität als Diplom-Chemikerin abgeschlossen und in Kiew in unterschiedlichen Forschungslabors gearbeitet. 1996 reiste sie als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland aus, lebt seit 1996 mit ihrer Familie in Bochum. Nach der abgeschlossenen Ausbildung zur pharmazeutisch-chemischen Assistentin arbeitete sie in der Apotheke. Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie„Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt. Frau Dr. Ingrid Wölk, der Verleger Dr. Norbert Brockmeyer sowie der Anthropolige und Autor Thomas Geduhn sprachen Grußworte. Frau Heide Rieck gab eine Einführung (hier gekürzt) und Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung.

Jüdische Autoren treffen Bochumer Literaten

Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Asja Rokach

Asja Rocha ist gebürtige aus St – Petersburg. Seit ihren jungen Jahren schreibt sie Gedichte, in denen sie sich zu verwirklichen sucht und ihre Haltung zur Umwelt zeigt. Sie nahm an Kursen im Literaturverein unter der Leitung der Dichterin N.Grudinina teil. Sie veröffentlichte Gedichte in den Anthologien „Swetlana“. Zurzeit wohnt sie in Essen, versucht sich in Journalistik. Ihre Werke erschienen in den russischen Zeitschriften „Wedomosti“, „Nowosti“ und anderen.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Raissa Pasichnyk

Raissa Pasichnyk stammt aus der Ukraine. 1986 absolvierte sie Charkower Universität und arbeitete einige Zeit als Lehrerin. 
Seit 1995 schreibt sie Kurzgeschichten, die sie bei russischen und ukrainischen Literaturzeitschriften veröffentlichen lässt. 1997 – 1998 erscheinen 3 ihre Bücher: "Gleichgesinnte", und "Der Traum von Werka Serdjutschka" und“Brifen aus Berdichev“
Die 4 Sammlung der Kurzgeschichten von Raissa Pasichnyk - „Das Leben“ - wurde in Deutschland veröffentlicht, auf Russisch im Verlag Noxxon (2000) und auf Deutsch im Palmbyte Verlag (2004). 

Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.