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Dietlind Falk - No Regrets (Ausschnitt / Live in der BASTION Bochum)"
Dietlind Falk live in der BASTION am 14.06.2022..
Literaturlandschaft Ruhrgebiet
15. November 1952 in Duisburg geboren. Gerd Herholz ist ein deutscher Kulturmanager, Literaturvermittler, freier Autor und Journalist, der unter anderem zwischen 1994 und 2018 Wissenschaftlicher Leiter des Literaturbüros Ruhr e.V. in Gladbeck war, das in jedem Herbst den vom Regionalverband Ruhr gestifteten Literaturpreis Ruhr vergibt.
Er absolvierte nach dem Abitur am Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium in Duisburg ein Studium der Germanistik, Psychologie und Pädagogik und war nach dem Ersten Philologischen Staatsexamen zwischen 1980 und 1982 als Lehramtsreferendar für die Fächer Deutsch und Psychologie am Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen tätig. Nachdem er 1982 das Zweite Philologische Staatsexamen mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, fand er keine Anstellung als Studienrat und betreute zunächst bis 1983 einen autistischen Jugendlichen, ehe er im Anschluss bis 1986 in der Stadtteilkulturarbeit für die Ruhrwerkstatt e.V. in Oberhausen tätig war. Zuletzt arbeitete er in der gemeinsamen Geschäftsführung der Ruhrwerkstatt mit. Daneben arbeitete als Lehrer im Förderunterricht für Menschen mit Lese- und Rechtschreibstörungen sowie zwischen 1986 und 1987 als freier Mitarbeiter der DVZ, aus der der Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung in Berlin hervorging.
Ab 1987 arbeitete Herholz zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Literaturbüros Ruhr e.V. in Gladbeck, dessen Wissenschaftlicher Leiter er 1994 wurde. Vom Literaturbüro Ruhr e.V. wird seit 1986 der Literaturpreis Ruhrgebiet vergeben, der 2006 in Literaturpreis Ruhr umbenannt wurde. Herholz leitete regionale und internationale Literaturprojekte wie zum Beispiel „PoesiePalast Ruhr“ (2007 bis 2011), „textrevolte - literatur & politik“ (2011 bis 2013 in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Mülheim), „Kriegsbefangen. Literatur und die Gegenwart der Kriege“ (2012), „Café Schlaflos“ (2013), „Von Sinnen. Eros & Illusion“ (2014), „RuhrSpott“ (2015), „Ausgebootet - Macht & Subversion in der Literatur“ (2016) sowie zuletzt „Über Leben! - Von der Hoffnung auf Zukunft“ (2017).Im Rahmen des Projekts „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ organisierte er für das Literaturbüro Ruhr das Projekt „Mehr Licht! Die europäische Aufklärung weiter gedacht.
Veröffentlichungen in Zeitungen (FAZ, taz nrw u. a.), Zeitschriften (Frankfurter Hefte u. a.), in Anthologien und bei Sendern (WDR, SWF, Radio Bremen). Projektleiter internationaler Literaturprojekte längs der Ruhr oder in ganz NRW. Zuletzt etwa die Projekte "PoesiePalast Ruhr 09", "La ville d'en bas - Die Stadt von unten", "InnenHafen - AußenWelt" oder "Jüdische Identität & Literatur" in der Lehrerausbildung. Zertifizierter Taijiquan- und Qigong-Yangsheng-Lehrer. Veröffentlichungen (Auswahl): "Die Musenkussmischmaschine. 132 Schreibspiele" (mit. B. Mosler), "Experiment Wirklichkeit. Renaissance des Erzählens?", Mitarbeit am "Kulturverführer Ruhrgebiet", Herausgeber: "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr", Klartext Verlag, Essen 2010. "Die Sachensucherin - 55 kurze Geschichten", Mitherausgeber Verena Geiger, Jens Dirksen, Ulli Langenbrink, Klartext Verlag, Essen 2015. (Quelle: Wikipedia)
Gerd Herholz über REVIERCAST: "Ich bin Förderer von Reviercast und unterstütze Kalles Arbeit sehr gerne; er baut da das fundierteste Schallarchiv zur Literatur im Ruhrgebiet ehrenamtlich auf. Ein Enthusiast, der jede Hilfe verdient."
Sabine Piechaczek über die Geschichte der Buchhandlung Junius in Gelsenkirchen, die im Juni 2024 geschlossen wurde.
Sabine Piechaczek live in der Buchhandlung Junius. Abschiedsveranstaltung der mehrfach ausgezeichneten Buchhandlung in Gelsenkirchen.Geboren 1943 in Münster; wuchs in Gelsenkirchen-Rotthausen auf. In einer vom Krieg zerstörten Stadt, auf deren Trümmergrundstücken Raum für abenteuerliche Spiele war, verbrachte er seine 50er-Jahre-Kindheit. Eine Zeit festzuhalten, die ihren ganz eigenen Charme hatte, wurde für ihn zu einer spannenden Herausforderung. Veröffentlichung: Komm, wir schießen Kusselkopp - Roman über die 1950er Jahre im Ruhrgebiet, Verlag Henselowsky Boschmann (Quelle: www.vonruhr.de).
Thomas Althoff: Komm, wir schießen Kusselkopp - Roman über die 1950er Jahre im Ruhrgebietgeboren 1967 in Herten/Westfalen, wuchs in einer Familie aus Generationen von Gärtnern auf, schlug aus der Art: Chronist im Garten des Menschlichen. Prägende Erfahrungen u. a. als Tankwart in Datteln, Kleindarsteller der Ruhrfestspiele, Laborgehilfe an den Essener Kliniken und Praktikant der „Tagesschau“. Seit 2000 Kulturredakteur der WAZ. Keine Kinder, keine Tiere, keine Hobbys, eine Frau. Veröffentlichung: Der Spott der kleinen Dinge, Verlag Henselowsky Boschmann (Quelle: www.vonruhr.de).
Lars von der Gönna - Der Spott der kleinen DingeLisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet, in Essen-Katernberg, auf. Ihre Mutter kommt aus der ehemaligen DDR und arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin. Ihr Großvater väterlicherseits floh aus politischen Gründen aus Ägypten in die DDR. Lisa Roy studierte in Dortmund und Köln und erlangte einen Abschluss in Literaturwissenschaften sowie Theologie. Sie hat einen Sohn und lebt mit ihrer Familie in Köln, wo sie Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) studiert. Ihr Debütroman "Keine gute Geschichte" erschien 2023 im Rowohlt Verlag und wurde vielfach ausgezeichnet. Werke (Auswahl: 2023: Keine gute Geschichte. Rowohlt Verlag. 2016: Warum ich für Gott backe und was mein Hund mit Hoffnung zu tun hat. Meine Suche nach Gott. edition chrismon Verlag. Hörbuch: 2023: Keine gute Geschichte. Ungekürzte Lesung mit Lisa Hrdina. Der Audio Verlag. Sonstige Veröffentlichungen (Auswahl): Im Fluss, im Fluss. In: Literaturzeitschrift Am Erker. Schimmel. In: Magazin Almost. Umami Analytics. Auf: StoryApp. KittyKat. In: Literaturzeitschrift DUM. Höhlenlärm. In: Anthologie KURZE. Frau am Fenster. In: Literaturzeitschrift erostepost. Geliebter Kilian. In: Literaturzeitschrift mosaik. festlassen loshalten. In: Literaturzeitschrift 'apostrophe[. Es brennt! In: Anthologie KURZE. Auszeichnungen und Nominierungen: 2015 gewann Lisa Roy den Publikumspreis der Zeitschrift für Gegenwartsliteratur „Richtungsding“. Mit dem „Stadt-Land-Text“-Stipendium des Landes NRW lebte sie 2017 als Regionsschreiberin in Südwestfalen. 2018 wurde ihr schriftstellerisches Wirken vom european centre for creative economy gefördert. 2020 war sie als Residentin in der New Orleans Writers’ Residency tätig. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW förderte ihr Werk in den Jahren 2020 bis 2022 mit dem Auf geht’s-Stipendium. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman "Keine gute Geschichte" erhielt sie 2021 den Förderpreis für Literatur der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit sowie (unter dem Arbeitstitel Brennpunkt) das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium für Literatur. Im selben Jahr wurde ihr der LesArt.Preis der jungen Literatur verliehen. 2023 wurde sie für den Debütpreis der Lit.Cologne, für den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals sowie für den Literaturpreis Ruhr nominiert. Während desselben Jahres nahm sie am Symposium Atelier NRW teil. Das NRW Kultursekretariat unterstützt ihre Arbeit in den Jahren 2024/2025 im Werkproben Förderprogramm. Ihr „Kollektiv Hypertext“ (mit Thomas Empl und Natalie Harapat) wird 2024 von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen gefördert. (Quelle: Wikipedia)
Lisa Roy - Hunger1925 in Stettin geboren, gestorben 2012 in Bottrop. Besuch der Volks- und Handelsschule. 1945 zum Volkssturm einberufen und kurze Zeit in Kriegsgefangenschaft. Später Zwangsarbeit in Stettin und Flucht nach Schleswig-Holstein. Ab 1948 in Bottrop als Bergmann unter Tage. 1968/69 sozialwissenschaftliches Studium an der Sozialakademie Dortmund. Betriebsrat und bis zur Pensionierung 1984 technischer Angestellter auf einer Zeche in Gelsenkirchen. Kurt Küther lebt in Bottrop. Er ist Mitglied im VS, gehörte der "Gruppe 61" und seit 1970 dem "Werkreis Literatur der Arbeitswelt" an. Für seine Ruhrdichtung erhielt er u.a. das Stipendium des Kultusministerums NRW, den Autorenpreis Forum Kohlenpott sowie den Kulturpreis der Stadt Bottrop. Veröffentlichungen: "Ein Direktor geht vorbei ", "Und doppelt zählt jeder Tag ", "Frachsse mich wattat is " (2Bände), "Ich hörte davon: Hier verdient man gut! ", Hörbuch "Zeche? Frachsse mich wattat is " (produziert von Kalle Gajewsky). Der gesamte audio-visuellen Vorlass wurde ebenfalls durch Kalle Gajewsky digitalisiert.
www.freenet-homepage.de/Kuether/
1947 in Altendorf an der Ruhr geboren, gestorben 1912 in Linden (heute Bochum-Linden). Kämpchen war seit seinem dreizehnten Lebensjahr Grubenarbeiter. 1887 wurde er Invalide und lebte fortan in großer Armut. 1889 nahm er an einem großen Streik der Ruhrbergarbeiter teil, in dessen Folge der Reichkanzler Otto von Bismarck stürzte. Er thematisierte die Nöte und Sorgen der Bergarbeiter und verfasste u.a. den Text für das "Internationale Knappenlied". Auszeichnungen: In Essen, Bottrop und Bochum tragen Straßen seinem Namen, in Bochum-Linden eine Hauptschule. Werke: "Aus Schacht und Hütte", "Neue Lieder", "Was die Ruhr mir sang".
Heinrich Kämpchen - Drei Gedichte1915 in Duisburg geboren, dort 1995 gestorben. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er in einer Kokerei und als Laborant. Ab 1949 zuständig für die Kulturarbeit an der Zeche Walsum, Von 1961 bis 1970 war er Mitglied in der Gruppe 61. Veröffentlichungen: "Bunt blüht das Jahr in unserm kleinen Garten" (Lyrik und Prosa), Xanten/Niederrhein 1953, "Sieben Lichter für Sankt Barbara", 1956, "Kohle, edle Bergmannsbraut", Wien 1958, "Bergamt am Kamin", 13 Balladen, 1960 "Neue Industriedichtung, Antologie der Gruppe 61", 1963 (Mitautor), "Nacht, die mich nicht schlafen läßt", Oberhausen 1987, "Anklage und Botschaft. Die Lyrische Aussage der Arbeiter seit 1900" (Mitautor); Hrsg. Friedrich G. Kürbisch, Hannover 1969.
Willy Bartock - Die Wermutpensionäre1926 in Bayreuth geboren, gestorben 2005 in Dortmund . Besuch der Mittel- und Handelsschule, kaufmännische Lehre in Selb. Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg, amerikanische Kriegsgefangenschaft. Lehre und Arbeit als Maurer, dann drei Jahre als Hauer auf der Zeche Königsborn in Unna tätig. Nach einem schweren Unfall Ausbildung zum Grubenlokführer. Ab 1963 freier Schriftsteller in Dortmund. Max von der Grün war Mitglied der "Gruppe 61", seit 1964 im PEN und seit 1970 in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Veröffentlichungen: Romane, Novellen, Jugendbuücher, Hörspiele, Essays. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Irrlicht und Feuer", "Flächenbrand", "Am Tresen gehn die Lichter" aus und das Kinderbuch "Vorstadtkrokodile". Mehrere Bücher und Romane wurden verfilmt. Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, Wilhelm-Lübke-Preis, Literaturpreis Ruhrgebiet.
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