Kurt Küther

1925 in Stettin geboren, gestorben 2012 in Bottrop. Besuch der Volks- und Handelsschule. 1945 zum Volkssturm einberufen und kurze Zeit in Kriegsgefangenschaft. Später Zwangsarbeit in Stettin und Flucht nach Schleswig-Holstein. Ab 1948 in Bottrop als Bergmann unter Tage. 1968/69 sozialwissenschaftliches Studium an der Sozialakademie Dortmund. Betriebsrat und bis zur Pensionierung 1984 technischer Angestellter auf einer Zeche in Gelsenkirchen. Kurt Küther lebt in Bottrop. Er ist Mitglied im VS, gehörte der "Gruppe 61" und seit 1970 dem "Werkreis Literatur der Arbeitswelt" an. Für seine Ruhrdichtung erhielt er u.a. das Stipendium des Kultusministerums NRW, den Autorenpreis Forum Kohlenpott sowie den Kulturpreis der Stadt Bottrop. Veröffentlichungen: "Ein Direktor geht vorbei ", "Und doppelt zählt jeder Tag ", "Frachsse mich wattat is " (2Bände), "Ich hörte davon: Hier verdient man gut! ", Hörbuch "Zeche? Frachsse mich wattat is " (produziert von Kalle Gajewsky). Der gesamte audio-visuellen Vorlass wurde ebenfalls durch Kalle Gajewsky digitalisiert.
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