Rainer W. Campmann

1944 in Winterberg (Sauerland) geboren. Kindheit und Schule in Bochum. Als Zeitsoldat gehörte er für vier Jahre der Bundesmarine an. Berufstätig als Stahlwerker, Lkw-Fahrer, Journalist. Seit Ende der Siebzigerjahre Schriftsteller in Bochum. Er verfasst Gedichte, Essays, Erzählungen und ist Herausgeber von Anthologien und Sammlungen. Im Auftrag des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt gab er in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von 1974 bis 1988 die Literatur- und Grafikseite „Aus der Werkstatt“ heraus. Veröffentlichungen (Auswahl): "Nachbarschaftskunde", Roman, 2012. "Brandfelder. Einunddreißig Gedichte", 1992. "Augenblicke der Erinnerung", Texte und Bilder aus dem Revier (1991 (herausgegeben
zus. mit Hugo Ernst Käufer). "Totes Inventar", Gedichte über das Altern, 1988 (Linolschnitte Horst Dieter Gölzenleuchter). "Sieben Häute hat die Zwiebel", 10 Jahre Aus der Werkstatt in der WAZ, Geschichten, Gedichte und Grafiken (1984; herausgegeben zus. mit Udo Bruns). "Heinrich Kämpchen. Seid einig, seid einig, dann sind wir auch frei", Gedichte und Kommentare (1984; herausgegeben zus. mit Walter Köpping). Von 1970 bis 1990. Mitglied im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Werkstatt Dortmund; er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Auszeichnungen: Preisträger des Hammer Prosawettbewerbs (1971), Arbeitsstipendium des Landes NRW (1978).
Rainer W. Campmann: "Das Elternnein in sieben Bildern"
Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücheri Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Werner Streletz

Geboren 1949 in Bottrop. Lebt in Bochum. Kulturredakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Bochum. Mitglied im PEN-Club und in der Europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“. Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Der ewige Säufer", "Ausgeträumt", "Pittermesser", "Als Schnittwunden noch modern waren", "Blues ausser Neemstraße" (Poetische Texte in der Alltagssprache des Ruhrgebiets), "Pokalkampf" (Erzählung, Edition "Wort und Bild", Bochum), "Alles Paletti" (Geschichten aus dem Ruhrgebiet, Klartext-Verlag, Essen), "Alles, was du bist, ist Liebe" (WDR, DLF, holl. Sender), "Der Pokal des Marquis oder Vorgeschichte einer Schlägerei" (WDR), "Dann waen et nur noch drei" (WDR, im Ruhrgebietsdeutsch), "Pinne im Kopp" (WDR), "Sowwat oder ich weiß, woet langgeht" (WDR, im Ruhrgebietsdeutsch, übernahme durch Radio Bremen), "Mankurt oder Die späte Rache eines Schülers" (WDR), "Die Bonaventura-Episoden" („In die Nacht gesprochen“, BR). Tonträger: "Martin, sein Vater und die vertraute Stimme" (Roof Music), "Mankurt oder Die späte Raches eines Schülersv (Roof Music), "Todesfälle unsortiert – eine Art Requiem" (Roof Music). Theaterarbeiten: "Olga, Leo, der Vater und das Frühstück", "Hallo Held", "Lisa, ihr Schreiner und eine Mutter" (erweiterte Theaterfassung des gleichnamigen Hörspiels, uraufgeführt im Prinz Regent Theater Bochum). Roman "Kiosk kaputt" (Verlag Henselowsky Boschmann). Fernseharbeiten: Kleine Lyrik-Reihe in der Sendung "Hier im Revier" (WDR), Film "Ein Dichter in der Familie" (Produzent und Drehbuchautor des Kinofilms mit Tana Schanzara u.a.; uraufgeführt im Schauspielhaus Bochum, Pranke-Filmverleih Gelsenkirchen). Auszeichnungen: 1. Preis beim Folksong-Festival in Gelsenkirchen, 1966, Arbeitsstipendium des Landes NRW (1985), Preisträger beim NRW-Autorentreffen in Köln/Bonn 1997, Literaturpreis Ruhr 2008.
www.wernerstreletz.de

Werner Streletz liest eigene Gedichte"
Werner Streletz live in der Zentrlabücherei Bochum, 31.01.2017. Die Gedichte sind in der Edition Wort und Bild erschienen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Brigitte Werner

Brigitte Werner wurde 1948 geboren. Sie arbeitete zehn Jahre als Grundschullehrerin. Später war sie Mitbegründerin eines freien Kindertheater, schrieb die Stücke, werkelte und spielte. Mit ihrem Buch Ich, Jonas, genannt Pille, und die Sache mit der Liebe gewann sie den Prix Chronos 2013. Sie lebt und arbeitet in Herne un im Norden Deutschlands an der Schlei. Werke: "Kotzmotz der Zauberer", "Weisst du auch, was in der Nacht Fledermausi gerne macht", " Denni, Klara und das Haus Nr. 5", "Zufälli Das Leben ist wunderbar", "Kabulski und Zilli-Ohwiewunderbarschön", "Crazy Dogs", "Ich, Jonas, genannt Pillie, und die Sache mit der Liebe", "WUM und BUM und die Damen DING DONG". Die Erzählung "Unsichtbare Linie" erschien zunächst in der Edition Wort und Bild, später dann im Verlag Henselowsky und Boschmann.
brigittewerner.de

Brigitte Werner liest die Erzählung "Unsichtbare Linie""
Brigitte Werner live in der Zentralbücherei Bochum, 31.01.2017. "Unsichtbare Linie" wurde zunächst in der Edition Wort und Bild in Bochum veröffentlicht. Später erschien die Erzählung in dem Buch "Hic, haec, hoc, Der Lehrer hat 'nen Stock", Schulgeschichten aus dem Ruhrgebeit, Hg. Joachim Wittkowski, Verlag Henselowsky und Boschmann, Bottrop, 2007. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Dr. Anja Liedtke

1966 in Bochum geboren. Promovierte mit einer Arbeit „Zur Sprache der Berichterstattung in den Kriegen am Golf und in Jugoslawien". Zwischenzeitlich Dozentin für Rhetorik sowie Lektorin für Deutsch als Fremdsprache. Seit 1997 freiberufliche Schriftstellerin. Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Grün Gelb Rot", ein Heimatroman ","Shanghai sehen und sterben", "So sagt man halt bei uns. Kleines jüdischdeutsches Wörterbuch", "Stern über Europa", "Reise durch amerikanische Betten". Auszeichnungen: Bettina-von Arnim-Literaturpreis 1996.
www.anja-liedtke.de

Anja Liedtke liest aus "Stern über Europa"
Anja Liedtke liest aus: "Stern über Europa", Buchhandlung Janssen in Bochum, 19. April 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Anja Liedtke liest "Noch einmal von vorn"
Anja Liedtke live in der Zentralbücherei Bochum, 31.01.2017. "Noch einmal von vorn" wurde zunächst in der Edition Wort und Bild in Bochum veröffentlicht. Später erschien die Erzählung in dem Buch "Hic, haec, hoc, Der Lehrer hat 'nen Stock", Schulgeschichten aus dem Ruhrgebeit, Hg. Joachim Wittkowski, Verlag Henselowsky und Boschmann, Bottrop, 2007. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Josef Krug

1950 in Bad Brückenau/Unterfranken geboren. Studierte Soziologie in Bochum. Auslieferungsfahrer, Sozialarbeiter für arbeitslose Jugendliche, Redakteur, Sprachlehrer, Stützlehrer für Auszubildende des Bergbaus. Lebt in Dortmund. Schreibt Lyrik, Prosa und übersetzt aus dem Türkischen (u. a. die Kinderbücher »Kelolan und die Gazellen« und »Watschel und Trippel« von Yücel Feyzioglu); Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Auszeichnungen: Preisträger des Gelsenkirchener Literaturwettbewerbs Türken in Deutschland 1985 sowie des Vera-Piller-Poesie-Preises, Zürich 1987. Veröffentlichungen (Auswahl): "Vom Schmerz der Geschichte", "Hinter den Bildern" (Lyrik), Grupello Verlag, "Brunos Kristallnacht" (Erzählung), Edition Wort und Bild, Bochum.
Josef Krug liest aus "Brunos Kristallnacht"
Josef Krug live in der Zentralbücherei Bochum, 31.01.2017. Der Band "Brunos Kristallnacht" ist mit Holzschnitten von Horst Dieter Gölzenleuchter versehen in der Edition Wort und Bild in Bochum erschienen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Friedrich Grotjahn

geboren 1935 in Hary, Niedersachsen. Lebt und arbeitet in Bochum. Gelernter evangelischer Theologe, u.a. neun Jahre Generalsekretär der Evangelischen Studentengemeinden in der Bundesrepublik. Seit 1991 freier Journalist, Literaturpädagoge und Autor mit Schwerpunkt Hörfunk. Veröffentlichungen (Auswahl): "Der Geschmack von Messing", "Die Braut sagte nein", "Das ausgesetzte Buch", "Eine Gerechte und Zwei Schwestern" (Erzählungen), Hörbuch (zusammen mit Anna Barbara Hagin): "Nikolaus und Weihnachtsmann und andere himmlische Interviews". Herder Verlag – in Zusammenarbeit mit dem SüdwestRundfunk – Freiburg (Oktober) 2009. "Geschichten von Pastor Schäfer" (dreimal aufgelegt, "Helga im Kamin - und andere Geschichten" (mit Pinselzeichnungen von Horst Dieter Gölzenleuchter), Brockmeyer Verlag, Bochum 2011. "Ein Grab in Casablanca", Roman, Projektverlag, Bochum/Freiburg 2013.
bochumerliteraten.de

Friedrich Grotjahn liest aus "Eine Gerechte"
Friedrich Grotjahn live in der Zentralbücherei Bochum, 31.01.2017. Die Erzählung "Eine Gerechte" ist mit Holzschnitten von Horst Dieter Gölzenleuchter versehen in der Edition Wort und Bild in Bochum 2002 erschienen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Volker W. Degener

1941 in Berlin geboren, wohnhaft in Herne. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Hörspiele, Kinder- und Jugendbücher. Nach langer Zeit als freier Mitarbeiter des WDR, schreibt er seit 2002 regelmäßig für die NRZ Buchbesprechungen. Von 1985 bis 1997 war Degener Mitglied des WDR-Rundfunkrats, danach bis 2005 stellvertretendes Miglied. Er gehört der internationalen Autorenvereinigung "Die Kogge", dem deutsch-schweizerischen PEN und der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT an. Seit 1971 ist er Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller und war von 1978 bis 1995 sowie von 1997 bis 1998 der Vorsitzende in NRW. Seither gehört er weiterhin dem Landesvorstand an. Auszeichnungen: Literatur-Förderpreis NRW für junge Künstler 1976. Jeweils 1973, 1978 und 1990 gewährte ihm der Kultusminister NRW ein Literatur-Arbeitsstipendium. 1996 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Kehrseiten und andere Ansichten", Georg Bitter Verlag, "Einfach nur so leben", Deutsche Verlags-Anstalt, "Geht's uns was an?", Rowohlt Taschenbuch Verlag, "Froschkönig soll leben!", Rowohlt Tachenbuch Verlag, "Scheiße, der will Amok laufen!", Jugendbuch, Verlag an der Ruhr, Mülheim, "Ein besonderes Kaliber", Ein Tatsachen-Kriminalroman, NordPark Verlag, Wuppertal, "Mit Gesten und Gästen", Hundert zeitgemäße Aphorismen,Brockmeyer-Verlag, Bochum, "Benni, der Fensterspringer", Jugendbuch mit Kriminalgeschichten, Allitera Verlag, München, "Ich krieg dich. Immer!", Jugendbuch zum Thema Stalking, Nicole Schmenk - Verlag, Oberhausen
 > www.volkerwdegener.de

Volker W. Degener liest aus seinem Band "Mit Gesten und Gästen"
Volker W. Degener liest Aphorismen. Aufnahme vom 17.12.2013. Aufnahmeort: Legden.

Volker W. Degener - Interview
Volker W. Degener gibt Auskunft. Aufnahme vom 17.12.2013. Aufnahmeort: Legden.

Volker W. Degener liest Gedichte zum Thema Jahreszeiten
Volker W. Degener live in der Zentralbücherei Bochum, 31.01.2017. Die Gedichtbände sind in der Edition Wort und Bild in Bochum erschienen.

Norbert Labatzki

Norbert Labatzki wurde 1961 in Gelsenkirchen geboren und studierte in Essen Gesang, Gitarre sowie später Saxophon und Klarinette. In den 80er Jahren vertonte er gemeinsam mit Kalle Gajewsky zahlreiche Autoren der Ruhrgebiets. Gemeinsam traten sie als Duo Zündholz im In- und Ausland auf und schrieben Filmmusik. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem Förderpreis der Stadt Gelsenkirchen ausgezeichnet. Seit 1986 arbeitet er als freischaffender Künstler sowie auch als Performer und Aktionskünstler Dr. Stolzenfelz, unter anderem mit Christoph Schlingensief und Helge Schneider. Er war und ist Mitglied zahlreicher Musikgruppen, ist Liedermacher, Pop- und Jazzmusiker. 1997 gründete er die Klezmerband "Badeken Di Kallah" und wird als bester Klezmer-Klarinettist Deutschlands gehandelt. Weitere (Mit-)Produktionen des Künstlers waren: "Schindowski tanzt Klezmer " (Musiktheater im Revier 2003 und 2007), "Lilo, das Eisbärmädchen" -Kindertheater (2009), "Götter, Geister und Dämonen"(internationale Klang- Performance 2009), "Anatevka" (Musiktheater im Revier 2011), "Mazel Tov" www.mazel-tov.eu, "Show Me_Coco Jones!" Schindowski-Ballett (MIR 07.2011), philosophische Trinklieder "Alles dreht sich" 2013. Diskografie: 2013 Alles dreht sich-Philosophische Trinklieder POP Album | LC 11726, 2014 Der Mann mit dem Holzbein - Philosophische Trinklieder Album, 2003 Bisele Glik KLEZMER Album | LC 10775.

Norbert Labatzki liest aus: "Herzl Biberkopf ermittelt"
Norbert Labatzki live in der Buchhandlung Junius, Gelsenkirchen,08. November 2016

Horst Dieter Gölzenleuchter

Horst Dieter (Oskar) Gölzenleuchter wurde am15. April 1944 in Freiburg im Breisgau geboren. Er ist ein deutscher Maler, Grafiker und Autor. Er lebt und arbeitet in Bochum. H.D. Gölzenleuchter war einer der Gründungsmitglieder der „Werkstatt Dortmund“ im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, welche 1970 entstand. Ein Jahr später, 1971, ließ sich Gölzenleuchter freiberuflich als bildender Künstler nieder. Mit seinen ersten literarischen Gehversuchen wurde anschließend 1979 der Kleinverlag „Edition Wort und Bild“ geboren, in dem bibliophile Bücher und Grafiken verlegt werden. 1980 war er an der Gründung des Bundesverbandes Bildender Künstler Westfalen/Süd (BBK) beteiligt. 1982 eröffnete Gölzenleuchter die „Werkstatt Wort und Bild“ als Ort für Autorenlesungen und regelmäßigen Ausstellungen zur kritischen und realistischen Kunst. 1989 stellte er zusammen mit diversen bildenden Künstlern die Wanderausstellung Der aufrechte Gang zu Carl von Ossietzky zusammen. Im Zuge dieses Projektes errichtete man eine Stahlplastik im öffentlichen Raum, nämlich in Bochum-Langendreer am „Stern“. Seit 1993 arbeitet Gölzenleuchter an museumspädagogischen Konzepten im Bereich Linol-/Holzschnitt mit und bis 1997 war er 1. Vorsitzender der Fachgruppe Bildende Kunst Westliches Westfalen in der IG Medien. Gölzenleuchter verfasste, verlegte und illustrierte zahlreiche Bücher. Von 1989 bis 2006 arbeitete an der Jahresschrift für Literatur und Grafik Muschelhaufen mit. Im Jahr 2001 überreichte ihm die Zeitschrift Die Brücke den ersten Preis für Grafik im Wettbewerb „Weltbilder Kosmopolitania“. Horst Dieter Gölzenleuchter ist bekannt für seine Holzschnitte. Er verwendet dafür oft hölzerne Fundstücke, die Grundlage für seine Kunst, um darin mit den Messer seine Bilder einzugraben. Seine Motive sind meist politischer und gesellschaftlicher Art, er appelliert an die Gesellschaft, thematisiert soziale Ungerechtigkeit und wirbt für ein friedvolles Zusammenleben der Kulturen. Das Nachrichtenportal der WAZ-Mediengruppe Der Westen bezeichnete Gölzenleuchter als würdigen Nachfahren von Kirchner und Heckel. Werke (kleine Auswahl): "und mal die Sonne bunt", Verse und Linolschnitte für Kinder. Edition Wort und Bild Bochum 1998: "Zeitzeugnisse", Radierungen aus 30 Jahren. Bochum 2003; "Holzschnittgeschichten", Bochum 2008. .
www.hdgoelzenleuchter.de

Ausstellungseröffnung Edition "Wort und Bild"
Begrüßung durch Waltraud Richartz-Malmede, Stadtbücherei Bochum, 18. November 2016.

Edition Wort und Bild - Würdigung durch Dr. Joachim Wittkowski
Dr. Joachim Wittkowski würdigt die Buchkunst der Edition Wort und Bild. Die Ausstellung in der Zentralbücherei Bochum wurde unter Mitwirkung von Studierenden des Germanistischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum erstellt.

Edition Wort und Bild - Studierende im Gespräch mit Dr. Joachim Wittkowski
Studierende des Germanistischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum im Gespräch mit Dr. Joachim Wittkowski. Die Ausstellung in der Zentralbücherei Bochum wurde mit Studenten der Fakultät erstellt.

Horst Dieter Gölzenleuchter, Edition "Wort und Bild"
H. D. Gölzenleuchter stellt die Edition Wort und Bild vor und liest eigene Gedichte.

Jürgen Brôcan

Jürgen Brôcan (* 29. November 1965 in Göttingen) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er studierte Germanistik und Europäische Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen und begann zu dieser Zeit mit Übersetzungen. Seitdem arbeitet er als freier Schriftsteller, Literaturkritiker, Herausgeber und Übersetzer. 2003 zog er nach Dortmund. Er schreibt auch Essays und Rezensionen vor allem für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung und für das Hamburger Onlineforum fixpoetry von Julietta Fix. Auszeichnungen: 2007 Stipendium des Autorenförderungsprogramms für Essay, Stiftung Niedersachsen, 2010 Stipendium der Kunststiftung NRW (für Antidot), 2010 Paul Scheerbart-Preis, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung 2015, Stipendium der Kunststiftung NRW (für Holzäpfel), 2016 Literaturpreis Ruhr, 2016 postpoetryNRW. Werke (kleine Auswahl): "Monolithen", Edition Maldoror, Berlin 1995. Querschläger, Edition Maldoror, Berlin 1998, "Die Haut hinter den Worten". Edition An der Leine, Göttingen 2000, "Ortskenntnis", Gedichte 1996–2006. Lyrikedition 2000, München 2008, "Antidot", Gedichte. Edition Rugerup, Hörby; Berlin 2012, "Holzäpfel", Edition Rugerup, Berlin 2015, "hymnenrauh", Edition Haus Nottbeck, Oelde und Dortmund, 2016. Übersetzungen: u.a. René Char: Die Ebene. Edition Quatre en Samisdat, Berlin 1999. Marianne Moore: Kein Schwan so schön. Urs Engeler Editor, Basel 2001. Gustaf Sobin: Das Taubenhaus. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2003. Ranjit Hoskoté: Die Ankunft der Vögel. Hanser Verlag, München 2006. Walt Whitman: Grasblätter. Hanser Verlag, München 2009. Clayton Eshleman: Die Friedhöfe des Paradieses. Ausgewählte Gedichte 1974–2010. Hanser Verlag, München 2011. Nathaniel Hawthorne: Der scharlachrote Buchstabe. Eine Phantasie. Hanser Verlag, München 2014 / Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.; Zürich; Wien 2014 / Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2014 / dtv Verlagsgesellschaft, München 2016. Mit Kerstin Zimmermann: Stephen Henighan: Unsere Welt in Gefahr. Klimawandel und Zivilisation. Alouette Verlag, Oststeinbek 2014. aniele Pantano: Dogs in untended fields/Hunde in verwahrlosten Feldern. Gedichte (eng./dt.). Wolfbach Verlag, Basel; Zürich; Roßdorf 2015. (Quelle: Wikipedia). Verleihung des Literaturpreises Ruhr 2016, 11. November 2016, Martin Luther Forum Ruhr, Gladbeck.

Literaturpreis Ruhr 2016 - Dankesworte und Kurzlesung
Jürgen Brôcan, Martin Luther Forum Ruhr, Gladbeck, 11. November 2016

Literaturpreis Ruhr 2016

Verleihung des Literaturpreises Ruhr 2016, 11. November 2016, Martin Luther Forum Ruhr, Gladbeck.

Begrüßung"
Ulrich Roland, Bürgermeister der Stadt Gladbeck.

Verleihung des Literaturpreises Ruhr an Jürgen Brôcan (Dortmund). Verleihung der Förderpreise zum Thema "Muskikgeschichten" an Sabine Vieweg (Duisburg) und Martin Kasch (Köln) sowie des vom Rotary Essen gestifteten Förderpreises für den literarischen Nachwuchs an Verena von Plüskow (Duisburg)
Jörg Obereiner, Ausschuss für Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr.

Begründung der Jury für die Vergabe der Förderpreise
Dr. Klaus Jägersküpper

Begründung der Jury für die Vergabe des Hauptpreises
Laudator: Dr. Hannes Krauss

Literaturpreis Ruhr - Dankesworte und Kurzlesung
Jürgen Brôcan

Herbert Somplatzki

1934 in Groß Piwnitz in Ostpreußen geboren. Nach Krieg, Flucht und Vertreibung kam er 1946 ins Ruhrgebiet. Elf Jahre Arbeit im Bergbau, dann Ausnahmestudent an der Deutschen Sporthochschule Köln. Diplom-Sportlehrer. Studium zum Diplom-Pädagoge an der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung mit Schwerpunkt Theater und Literatur und an der Universität-Gesamthochschule Essen Studium der Medienpädagogik, Germanistik, Kunst und Erziehungswissenschaften. Gründungsmitglied des Literatur-Rates Nordrhein-Westfalen. Langjähriger stellvertretender Vorsitzender des VDS-NRW und erster Leiter des Literatur-Büros Ruhrgebiet. Innovation des "Literaturpreises Ruhrgebiet". Mitglied der Christine-Koch-Gesellschaft zur Förderung der Literatur im Sauerland, des Friedrich-Bödeckerkreis-NRW und Niedersachsen, der LAG Jugend und Literatur in NRW, der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" und dem Internationalen P.E.N.. Wohnhaft in Schmallenberg im Sauerland. Auszeichnungen (Auswahl): 1. Preis im Autorenwettbewerb des Verbandes deutscher Freilichtbühnen, 1976, Hörspielpreis der ARD, 1972, Silbermedaille der Internationalen Sportfilmtage Duisburg, 1968. Veröffentlichungen (Auswahl): "Bis wir im Frieden sind", "Poetischer Frühling im Sauerland", "Muskelschrott", Olympische Gefühle", "Mausrische Gnadenhochzeit", "Morgenlicht und wilde Schwäne - Brzask i dzikie labedzie", "Als aus Janusz Jan wurde -ein Jugendbuch zum Thema Integration", "Die Frau mit dem Bernsteinhaar-Kobieta o bursztynowych wlosach".
www.herbert-somplatzki.de

Herbert Somplatzki - das Interview
Befragt von Karl-Heinz Gajewsky.

Herbert Somplatzki liest aus seinem Roman "Muskelschrott", Teil I
Aufgenommen von Karl-Heinz Gajewsky.

Herbert Somplatzki liest aus seinem Roman "Muskelschrott", Teil II
Aufgenommen von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Welt

1952 in Bochum geboren und 2016 dort gestorben. In den achtziger Jahren war er als freier Musikjournalist für verschiedene Zeitschriften und die bei Rowohlt erschienene Anthologie Rock Session tätig. Der WDR widmete ihm dem als Nachtpförtner im Schauspielhaus Bochum beschäftigten Schriftsteller ein Rundfunk-Feature. Veröffentlichungen: "Peggy Sue, ", Konkret Literatur Verlag, "Der Tick", Wilhelm Heyne Verlag, "Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe", Suhrkamp.


Schauspielhaus Bochum - Der seltsame Herr Wolfgang Welt
www.bochumshow.de.

Helge Schneider

1955 in Mülheim an der Ruhr geboren, dort wohnhaft. Nach Schulabbruch begann er eine Lehre als Bauzeichner. 1972 Klavierstudium nach erfolgreicher Sonderbegabtenprüfung. Auch das Studium brach er ab und arbeitete als Landschaftsgärtner, Dekorateur, Tierpfleger und Polsterer und Musiker (u.a. für Albert Mangelsdorff, Eckard Koltermann). Seine ersten Hörspiele entstanden 1979. Ab 1989 erschienen in rascher Folge Tonträger, Kinofilme und zahlreiche Bühnenprogramme. Auszeichnungen ( Auswahl): Echo-Award, Goldene Schallplatte, Deutscher Comedypreis, Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr, 2008 Klavierspieler des Jahres, Goldenes Schlitzohr, 2009 Satirepreis Göttinger Elch, 2012 Großer Karl-Valentin-Preis, 2016 Deutscher Kleinkunstpreis Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz.Veröffentlichungen (kleine Auswahl): neben zahllosen Singles, Alben, Hörbüchern, zwei Theaterproduktionen und Filmen die Bücher: "Guten Tach. Auf Wiedersehen. Autobiographie, Teil 1" (1992), "Zieh dich aus, du alte Hippe – Kriminalroman" (1994), "Das scharlachrote Kampfhuhn · Kommissar Schneiders letzter Fall" (1995), "Der Mörder mit der Strumpfhose · Kommissar Schneider wird zum Elch" (1996), "Eiersalat - Eine Frau geht seinen Weg" (1999), "Der Scheich mit der Hundehaarallergie · Kommissar Schneider flippt extrem aus" (2001), "Aprikose, Banane, Erdbeer · Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur" (2004), "Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien" (2005), "Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas. Bekenntnisse eines Heiratsschwindlers" (2006), "Eine Liebe im Sechsachteltakt. Der große abgeschlossene Schicksalsroman von Robert Fork" (2008), "Bonbon aus Wurst: Mein Leben" (2009), "Orang Utan Klaus. Helges Geschichten" (2015)
www.helge-schneider.de"

Helge Schneider "Operette Für Eine Kleine Katze"
Helge Schneider live.

Helge Schneider "Die Pubertät"
Helge Schneider live."

Helge Schneider "Meisenmann"
Ein Vogellied.

Jörg Juretzka

1955 in Mülheim an der Ruhr geboren. Gelernter Tischler. Vor seiner Karriere als Schriftsteller war er u.a. als Blockhüttenbauer in Kanada tätig. Inzwischen Freier Schriftsteller und Drehbuchautor. Veröffentlichungen (Auswahl): " Prickel" , " Sense" , " Fallera" , " Equinox" , " Das Schwein kam mit der Post" . Auszeichnungen: Deutscher Krimipreis für " Prickel" und " Der Willy ist weg" . Zweimal in Folge Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis, " Krimi des Monats 06/2003", 2006 Literaturpreis Ruhr. 2012 erhielt er den mit 3.000 € dotierten Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr für sein Gesamtwerk


Jörg Juretzka zu Gast im West ART Studio.
20. April 2016, WESTART Magazin

Ein Ermittler auf Abwegen, "Trailer Park". Verfügbar bis 20.10.2016.
ARD Mediathek, 20.10.2015

Tobias Wimbauer

1976 in Überlingen geboren. Er lebt in Hagen und beschäftigt sich vorwiegend mit dem Werk Ernst Jüngers. Wimbauer stammt aus einer Anthroposophen-Familie, sein Vater Herbert Wimbauer verfasste zahlreiche Bücher über Anthroposophie. 1999 begann Tobias Wimbauer an der Universität Freiburg ein Studium der Germanistik und Philosophie, das er 2002 abbrach. Danach war er als Journalist für die Wochenzeitung Junge Freiheit und im Verlagswesen tätig. 2004 nahm er in Wuppertal das Studium in den Fächern Germanistik und Soziologie wieder auf, beendete es jedoch nicht. In der Fachöffentlichkeit wurde Wimbauer 1999 bekannt, als er in seinem Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers zahlreiche von Jünger verwendete Decknamen entschlüsselte. Zudem erstellte er ein Register für die Korrespondenz Jüngers mit Carl Schmitt. Aufgrund der aufwändigen Indizierungsarbeiten sowie neuer Funde zum Briefwechsel Jüngers (unter anderem mit Alfred Kubin und Schmitt) wird Wimbauer gelegentlich als der „Detektiv des Lebens von Ernst Jünger“ bezeichnet. Über die Fachöffentlichkeit hinausgehende Aufmerksamkeit erhielt Wimbauers Entdeckung eines unbekannten Briefes von Paul Celan an Jünger, den er 2005 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung präsentierte. Eine ausführliche Aufbereitung und Kritik der anschließenden Feuilletondiskussion erschien im selben Jahr in einem Buch von Theo Buck. 2004 stieß Wimbauer mit einer neuen Auslegung der „berüchtigten Burgunderszene“ aus den Strahlungen eine Debatte über den fiktionalen Gehalt der Tagebücher Jüngers an, indem er Indizien zusammentrug, denen zufolge der dort beschriebene Luftangriff in Wirklichkeit nicht stattgefunden hatte.[5] Wimbauers These, Jünger habe in der „Burgunderszene“ eine eskalierende Liebesaffäre mit der Pariser Ärztin Sophie Ravoux chiffriert, hat in der Jünger-Forschung eine nähere Beschäftigung mit der Affäre zur Folge gehabt. In einem weiteren "Scoop" (Der Umblätterer) beschrieb Wimbauer 2008 in der FAZ, wie 1942 eine nationalsozialistische Zensurstelle getäuscht wurde, indem zwei verschiedene Versionen von Jüngers Tagebuchband Gärten und Straßen gedruckt wurden. Bis etwa 2004 veröffentlichte Wimbauer in Publikationen und arbeitete mit Institutionen der Neuen Rechten. So schrieb er unter anderem für die Junge Freiheit und Criticón (heute Neue Nachricht) und publizierte in dem rechtskonservativen Verlag Edition Antaios. Für den ersten Band einer Schriftenauswahl des zeitweiligen Jünger-Sekretärs und als Grenzgänger zwischen Neuer Rechter und Rechtsextremismus bekannten Publizisten Armin Mohler schrieb Wimbauer 2001 das Nachwort. Von 2002 bis 2003 war Wimbauer Mitglied im als Institutskollegium bezeichneten Vorstand des neurechten Instituts für Staatspolitik. Wimbauer erstellte auch das Register für das Buch Jüdischer Bolschewismus – Mythos und Realität von Johannes Rogalla von Bieberstein, das 2003 die Vorlage für Martin Hohmanns umstrittene „Tätervolk“-Rede lieferte. In einem Interview mit dem der Neuen Rechten zugeordneten Blog "Das Gespräch" distanzierte er sich 2009 von seiner politischen Vergangenheit. Er verwies dabei darauf, dass er seit Mai 2004 nichts mehr in der "Jungen Freiheit" oder ähnlich ausgerichteten Publikationen veröffentlicht habe, sondern im Wesentlichen nur noch in der FAZ und auf dem Blog Literaturkritik.de. Er beschreibt seine Abkehr von der Neuen Rechten als „allmähliche Entfremdung und zunehmende Irritation“. Das Interview wurde 2010 in seinem Buch Ausweitung der Bücherhöhle. Fünf Interviews mit Tobias Wimbauer. nachgedruckt. Wimbauer betreibt ein Versandantiquariat und betrieb von 2009 bis 2015 gemeinsam mit seiner Frau Silvia Stolz-Wimbauer (als Inhaberin) einen Buchverlag namens "Eisenhut Verlag". Veröffentlichungen[Auswahl]: Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers (1999, 2. Auflage. erweitert und ergänzt, 2003, 3., aktualisierte Auflage, 2010) ISBN 978-3-942090-02-5. "Halb im Aufbau, halb im Verfall. Ein unbekannter Brief Ernst Jüngers an Alfred Kubin". In: Les Carnets Ernst Jünger. VI, 2000, S. 207–210, „In unseren Tagen sind gute Partner selten“. Vier neu entdeckte , Briefe Ernst Jüngers an Carl Schmitt. In: Schmittiana. VIII, 2003, S. 121–131, "Lagebericht und andere Erzählungen", 2008, "Ausweitung der Bücherhöhle". Fünf Interviews mit Tobias Wimbauer von Martin Böcker, Frank Fischer, Nicole Rensmann, Andreas Schneider und André Seelmann, 2010, "Hundert Dinge" (zusammen mit Mirko Kussin), 2012, "Haben Sie Steffi Briest? Aus den Tagebüchern eines Antiquars 2008-2011", Eisenhut-Verlag, Hagen-Berchum 2012, (Quelle: Wikipedia).
http://www.wimbauer.wordpress.com

Tobias Wimbauer Lesung
Lesung von Tobias Wimbauer am 4.9.13 im Comic Centrum Hagen

140 Sekunden // Weltliteratur im Wald
Weltliteratur im Wald oder die Geschichte hinter dem Tweet: "So, ich zupf dann mal die übers Wochenende bestellten Bücher aus ihren Schlummerregalen."

Tobias Wimbauer liest "Schnee mit Blätter drunter"...
Die Lesung fand statt am 17.4.2012 in der Buchhandlung "Bücherfux" in Aachen-Forst.

Tobias Wimbauer liest "Die Sache mit der Möhre"...
...aus "Lagebericht". Die Lesung fand statt am 17.4.2012 in der Buchhandlung "Bücherfux" in Aachen-Forst.

Lütfiye Güzel

1972 im Duisburger Stadtbezirk Hamborn als Tochter von türkischen Gastarbeitern geboren und zweisprachig im dortigen Stadtteil Marxloh aufgewachsen. Nach ihrer schulischen Ausbildung begann sie ein Studium an der Universität Duisburg. Lütfiye Güzel kam dann als Autodidaktin zur Literatur und zur Kunst. Sie schreibt Gedichte, kurze Texte und Kurzgeschichten, die sie anfangs als Flugblatt-Literatur und Publikationen im Eigenverlag herausbrachte sowie in Studenten- und Stadtmagazinen publizierte. Außerdem betätigt sie sich künstlerisch und hatte 2008 mit verschiedenen Installationen mehrere Ausstellungen in Kunstkneipen etc. in Duisburg, Berlin und Hamburg. Sie tritt bei verschiedenen kulturellen und interkulturellen Veranstaltungen auf. So war sie zum Beispiel beim 8. Literatürk Festival 2012 in Essen eingeladen. Außerdem hält sie Vorträge auf Poetry Slams und leitet und gestaltet zudem auch Poetry-Slam-Workshops mit Schülern, wie z. B. 2012 bei einem vom Bundesprogramm "Toleranz fördern – Kompetenz stärken" geförderten Workshop im Duisburger Lehmbruck-Museum. 2012 erschienen ihre ersten zwei Bücher mit Gedichten beim Kleinverlag Dialog Edition des Duisburger interkulturellen Vereins Dialog – Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog. Die Gedichtbände fanden Interesse bei Publikum und Kritik; ihr erstes Buch Herz-Terroristin erschien 2013 in zweiter Auflage. 2012 wurde sie von der Universität Duisburg-Essen in die Wettbewerbsjury des transkulturellen Kurzfilmwettbewerbs KurzSchluß.zwei der Universität berufen. Werke: Herz-Terroristin. Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2012; englischsprachige Ausgabe: Heart-terrorist. Poems. Übersetzung: Corinna Voigt. Dialog-Edition, Duisburg 2014. Let’s go Güzel! Kurzgeschichten & Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2012. ein schiff wird kommen. In: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, 32. Jahrgang, Heft 162, Januar–April 2013/1, ISSN 0931-9514 , S. 154 (Gedicht). 7 Bücher. In: Drecksack – Lesbare Zeitschrift für Literatur, 4. Jahrgang, April 2013, Heft 2,(Erzählung). Trist Olé. Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2013. Pinky Helsinki … Notizen. Go-Güzel-Publishing, Duisburg 2014. (Quelle: Wikipedia)
http://www.luetfiye-guezel.tumblr.com

Lütfiye Güzel erhält 1. Fakir Baykurt Preis - Gespraech im Rathaus Duisburg.
Aufnahme vom 20.05.2014

Gimme more truth: Lütfiye Güzel - Sieben Bücher (Live in der BASTION Bochum)
Aufnahme vom 12. März 2014.

Lütfiye Güzel (Ausschnitte / Live in der BASTION Bochum)
Aufnahme vom 12. Mai 2015.

Die Poetin Lütfiye Güzel liest aus ihren Büchern "Herz-Terroristin" und "Let`s go Güzel!"
Veröffentlicht am 30.04.2013.