Ralf Rothmann

1953 in Schleswig geboren, Kindheit in Oberhausen. Volksschule, Lehre als Maurer. Arbeit als Fahrer, Koch, Krankenpfleger und Drucker. Seit 1976 lebt er in Berlin. Einige seiner Romane spielen im Ruhrgebiet. Veröffentlichungen (Auswahl): "Stier", "Wäldernacht", "Milch und Kohle", "Junges Licht", "Flieh, mein Freund", "Hitze", "Gebet in Ruinen". "Ein Winter unter Hirschen", "Shakespeares Hühner". Auszeichnungen: Märkisches Stipendium für Literatur für den Lyrikband Kratzer, Mara-Cassens-Preis, Stadtschreiber von Bergen, Literaturpreis Ruhrgebiet, Hermann-Lenz-Preis, Kranichsteiner Literaturpreis, Evangelischer Buchpreis, Wilhelm-Raabe-Literaturpreis, Rheingau Literatur Preis, Heinrich-Böll-Preis, Max-Frisch-Preis, Erik-Reger-Preis, Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Fallada-Preis, Walter-Hasenclever-Literaturpreis.

www.youtube.com/watch?v=4AM_DbWd70E&feature=youtu.be
Ralf Rothmann liest aus seinem Buch "Shakespeares Hühner" die Erzählung "Alte Zwinger", erschienen im Suhrkamp Verlag. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe "textrevolte - Literatur und Politik" am 25. Mai 2012 in Mülheim statt. Eingeladen hatten das Literaturbüro Ruhr und der Ringlokschuppen Mülheim.

Verortungen der Interkulturalität

Am 8. Mai 2912 wurde das Buch "Verortungen der Interkulturalität. Die ›Europäischen Kulturhauptstädte‹ Luxemburg und die Großregion (2007), das Ruhrgebiet (2010) und Istanbul (2010)" in der Heinrich-Heine-Buchhandlung in Essen vorgestellt. Reviercast präsentiert Auszüge aus dieser Veranstaltung.
www.transcript-verlag.de/ts1826/ts1826.php

Laabs Kowalski

1963 in Dortmund geboren. Bürgerlicher Name: Lars Michael Laabs. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und lebt als freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Kreativberater fürs Fernsehen in Köln. In der Sparte Unterhaltung war er 2007 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Unter anderem verfasste er Texte für Rudi Carrell, Hans Werner Olm, Mona Sharma, Max Schautzer, Wichard von Roell, Arabella Kiesbauer, Thomas Koschwitz, Mike Krüger, Markus Maria Profitlich, Jürgen von der Lippe, April Hailer, Bernd Hoecker und viele andere Fernsehstars. Im Jahr 2002 gründete er den Muschel Verlag, zu dessen Autoren unter anderem Katinka Buddenkotte, Dagmar Schönleber, Gudrun Pausewang und Christian Bartel zählen. Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Eine kurze Geschichte über Liebe und Tod", "Der merkwürdige Mann im Café", "Tage im Umbruch - Ein Engel dreht auf", "Ich, Jesus, Scharlatan".

Elke Schleich

geboren 1953 in Gelsenkirchen, arbeitet als Sekretärin, wohnhaft in Herten-Westerholt . Veröffentlichungen:
Vertreten in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. 1988 erschien ihr Roman "Komm zurück Ameli" im Knauer-Verlag, 2012 der Band "Gummitwist in Schalke-Nord" in der Edition PURE.
www.dreamteam-schleich-dittmann.de

Dirk von Gehlen

1975 in Mülheim an der Ruhr geboren. Diplom-Journalist, Chefredakteur von jetzt.de, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Im Suhrkamp Verlag erschien sein Buch "Mashup - Lob der Kopie".
www.jetzt.sueddeutsche.de

Jürgen Völkert-Marten

geboren 1949 in Gelsenkirchen und dort wohnhaft. 1974 -76 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Pages" (6 Ausgaben). 1984-90 Betrieb der "edition prima vista". Er verfasst hauptsächlich Lyrik, Hörspiele, Prosa und Texte für Kinder. Seine Texte und Bilder sind in zahlreichen Anthologien, Schulbüchern und Literaturzeitschriften erschienen. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und der europäischen Autorenvereinigung Die Kogge. Auszeichnungen (Auswahl): Lyrikwettbewerb des 28. Deutschen Evangelischen Kirchentages, Arbeitsstipendium für Schriftsteller des Landes NRW. Veröffentlichungen (Auswahl): "Flugzeuge über Flugenten", "So liegen so lieben", "Meer und nicht weniger", "Vorläufiges Fazit".

www.youtube.com/watch?v=CF_w8HRmoyk

Am 25.03.2012 las Jürgen Völkert-Marten für das Literaturportal REVIERCAST Texte aus den Jahren 1974 - 1999.

Ulrich Land

geboren 1956 in Köln. Studium: Germanistik, Geographie und Philosophie. Freier Autor seit 1987. Lyrik, Erzählungen, Reportagen, Essays und ARD-weit inzwischen über 50 Funkfeatures. Außerdem über 30 Hörspiele. Moderator diverser Hörspielsendungen und Literaturveranstaltungen. Seit 2005 außerdem Dozent für "creative writing" unter anderem an der Universität Witten/Herdecke. Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller. Veröffentlichungen (Auswahl): Debütroman "Der Letzte macht das Licht aus", Münster 2008. Zahlreiche Beiträge in Anthologien. Herausgeber von Anthologien und mehrfach von Literaturzeitschriften. Auszeichnungen (Auswahl): Hörspeil des Monats - Mai 2000, Kölner Medienpreis 2002, mehrere Stipendien der Filmstiftung NRW und des Kulturministeriums NRW.
www.ulrichland.de

Heide Rieck-Wotke

1941 in Stettin geboren, Abitur in Krefeld, Studium von Pädagogik und Schauspiel in Köln, wohnhaft in Bochum. In den sechziger und siebziger Jahren Engagement für eine neue Erziehung im Ruhrgebiet. In den achtzigern Theaterpädagogik, Regie und Schreiben von Kinder- und Jugendtheaterstücken. In den neunzigern Lyrik. Preis: "Lyrik im Pott", Oberhausen 1989.
Veröffentlichungen: Theaterverlag , Weinheim; Verlag Max, Zuidhorn, Niederlande (zweisprachig); Verlag Himmerod; Lesungen, Literaturtelefon Münster; Anthologie des Verbandes Deutscher Schriftsteller. In letzter Zeit intensive Auseinandersetzung mit Prosa.

Gregor Schnittker

1969 in Bochum geboren. Schnittker leistete nach dem Abitur den Zivildienst ab, studierte Sonderpädagogik und legte in Dortmund das Zweite Staatsexamen ab. Seit 1999 arbeitet er journalistisch, machte zunächst Praktika und arbeitete als freier Mitarbeiter beim WDR Fernsehen, wo er als Reporter tätig war. Er moderiert die Sendung Lokalzeit Dortmund und arbeitet daneben beim ZDF im Bereich Sport, insbesondere Fußball (Quelle: Wikipedia). Veröffentlichungen: "Revier-Derby. Schalke 04 – Borussia Dortmund; die Geschichte einer Rivalität", Verlag die Werkstatt.
www.gregorschnittker.de

Peter Schmidt

1944 in Gescher geboren, wohnhaft in Gelsenkirchen. Pseudonyme: Peter Cahn und Mike Jaeger. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1977 freier Schriftsteller. Schreibt Kriminalliteratur, Erzählungen, Hörspeile, Drehbücher, Treatments und Bücher zum Thema "Emotionale Intelligenz". Auszeichnungen: Deutscher Krimipreis 1986, 1987, 1990, Krimi des Monats: SFB, 1993, Literaturpreis Ruhrgebiet (für das Gesamtwerk). Veröffentlichungen (Auswahl): "Mehnerts Fall", Ullstein 1981, "Die Regeln der Gewalt", Rowohlt 1984, "Erfindergeist", Rowohlt 1985, "Die Stunde des Geschichtenerzählers", "Das Veteranentreffen", Rowohlt 1990, "Schafspelz", Rasch und Röhring 1991, "2999 - Das dritte Millenium", Rowohlt 1999, "Endzeit", Blitz-Verlag 2004.
peter-schmidt.kulturserver.de

André Greilich

1974 in Gelsenkirchen, lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Nach seinem Abitur und dem Zivildienst jobbte er unter anderem als Reprohersteller, Paketfahrer und Journalist. Von 1996 bis 2003 studierte er Philosophie und Germanistik an der Bochumer Ruhr-Universität. Nebenher brachte er sich das Harfespiel bei und begann literarisch zu schreiben. 2008 erschien sein Debütroman "Pavels Idiot", Conte Verlag, Saarbrücken.
Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Alma E. Lück

geb. 1952 in Kleinzerbst (Kreis Wittenberg), lebt in Witten, Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Bochum, Berufstätigkeit im höheren Schuldienst, schreibt überwiegend Lyrik, Preisträgerin des Literaturwettbewerbs Brennpunkte, Hagen 2007.
Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Isidor Kogans

geboren 1936 in Leningrad, heute St. Petersburg. 1942, im zweiten Jahr der Blockade, Evakuierung der Familie über den zugefrorenen Ladoga-See nach Tatarstan. 1947 Übersiedlung nach Riga. Studium von Psychologie und Soziologie an der Universität von Riga. Jahre als Lehrer, Archivar, Forscher und Hochschullehrer (1970 – 1980). Beeinflusst durch Villon, Heine, Majakowsky, Voltaire, France, Swift, Saltykow und Schtschedrin, verfasst Kogans 1963 erste Parodien und experimentelle Schriften in der Tradition der Postmoderne für die Literaturzeitschrift Daugawa. 1996 Hinwendung zur Malerei und Poesie. 1999 Emigration nach Recklinghausen. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Riga und Frankfurt a.M., Die blaue Krähe, Gedichte, Riga, 1999. Autobiographische Erwähnung: „Russische Schriftsteller im Ausland Anfang des 21. Jahrhunderts“ in der Monatszeitschrift Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2004 und „Schriftsteller der russischen Emigration: Deutschtland 1921 – 2008“, Literarische Europäer, Wladimir Batchev, Frankfurt a. M., 2008.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Anton Schlösser

1935 in Düsseldorf geboren, dort und im Sauerland aufgewachsen. Wohnhaft in Hattingen. Studium der Medizin, Geschichte, Philosophie und Germanistik. Promotion in Medizin. Ärztlich tätig in der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf, Psychiatrischen Klinik Mönchengladbach-Rheydt, 1978 bis 1996 Leiter der im Rahmen der Psychiatrieenquete gegründeten Fachklinik Langenberg. Vielfältig politisch tätig, seit Anfang der 70er Jahre besonders in der Friedensbewegung und der Sozialpsychiatrie. Schreibt Lyrik und Kurzprosa.
Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Dr. Moisei Boroda

MOISEI BORODA, geb. 1947 in Tbilissi (Georgien). Dr. der Musikwissenschaften, Komponist. 1965-1971 Studium am staatlichen Konservatorium in Tbilissi, danach wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl der Ästhetik und Kunstwissenschaft am selben Konservatorium. 1989 – Verleihung des Alexander-von-Humboldt Forschungs stipendiums für seine Forschung im Bereich “Musik-Sprache Beziehungen”. Forschung in Deutschland. Über 60 wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Moisei Boroda ist Mitbegründer und Herausgeber der internationalen musikwissenschaftlichen Reihe Musikometirka. Veröffentlichungen: Kompositionen (meistens erschienen bei dem Kölner Musikverlag ORFEO 21): Kammermusik für Geige, Klarinette, Klavier, Cello, Gitarre. Vokalzyklen, einzelne Lieder zu den Gedichten jüdischer, deutscher, russischer, georgischer Dichter. Hörfunksendungen (WDR, SWR, Schweizer Rundfunk, spanischer Radio sefarad, Madrid), Aufführungen in Deutschland und im Ausland. Siehe u.a.: http://freilach.com/Boroda/ Literarische Werke: Bücher (Prosa, Gedichte), erschienen in Tbilisi in russ. Sprache: „Es wird ‘ne neue Welt, die unsrige entstehen“ (2006, unter dem Pseudonym Michail Baratow), „Die verwunschene Insel“ (2008), „O Welt, du bist uns fremd und sogleich nah (2010). Mehrere publizistische Artikel. Werke in deutscher Sprache: „Der Opa“ (in: Friedrich Grotjahn, Heide Rieck, (Hrsg.) Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf). Brockmeyer-Verlag 2011. Auszeichnungen: 1. Preis im internationalen Komponistenwettbewerb (Siegburg, 2009). Moisei Boroda ist Vorsitzender des Deutschen Tonkünstlerverbandes für den Bezirk Gelsenkirchen/Marl, Vorstandsmitglied des RA Jugend musiziert Ruhr-Nord und Interessenvertreter des Georgischen Komponistenverbandes.

Elina Krass

geboren 1975, hat die Hochschule für Kultur, Fachrichtung „Museumswissenschaften und Denkmalschutz “ in ihrer Heimatstadt Charkow, Ukraine, abgeschlossen. Im 1998 erschien ihre Monographie über die Parlamentstätigkeit von Andrei Sakharov. Seit 1999 lebt Elina Krass mit ihrer Familie in Essen, wo sie im Theater „ Die Stimme“ mitwirkt und bei einem deutsch-russischen Unternehmen tätig ist. Elina schreibt Gedichte auf Russisch und Deutsch. Im Jahr 2010 fanden ihre Poesie-Abende in Essen und Düsseldorf statt. Im März 2011 ist Frau Krass als Vorstandsmitglied der Essener Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit dem Vortrag „Russische Juden in Deutschland. Wieder Fremde?“ in der Alten Synagoge in Essen aufgetreten.
Zum ersten Mal seit 1933 stellten jüdische Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus NRW ihre Gedichte und Geschichten in Bochum vor. Die von fünf SchriftstellerInnen in russischer Sprache eingereichten Texte wurden von einem Übersetzerteam (Halyna Vakymenko, Heike Rieck, Friedrich Grotjahn und Wolfhart Matthäus) ins Deutsche übertragen. Anna Kostinski und Adriana Stern schreiben in deutscher Sprache. Frau Dr.Ingrid Wölk, die Leiterin des Zentrums für Stadtgeschichte, begrüßte Gäste und Autoren. Frau Heide Rieck führte als Sprecherin der Bochumer Literaten in das Thema ein. Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten jüdischen Kulturtage stattfand.

Anna Nizza und Michael Starcke

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Volodymyr Avtsen

geboren 1947 in Donezk, Ukraine. Im August 2002 übersiedelte er nach Deutschland. Abschluss in Philologie an der Staatlichen Universität Donezk. Mitglied im Verein der ukrainischen Journalisten und der Internationalen Föderation der Journalisten. Verantwortlicher Redakteur der Zeitschriften „Wüstes Feld“, Donezk und "Unternehmer", Loene. Leiter und Verfasser des Almanachs „Semejka“. Teilnahme am ersten „Internationalen Anton-Tschechow-Festival russischer Autoren“, Mai 2005. Nominiert in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“. Zahlreiche Eigenveröffentlichung und Beiträge in Anthologien und Zeitschriften.

Eugenia Komarova

geboren 1954 in Kiew (Ukraine). 1976 hat sie ihr Studium an der Moskauer Lomonosow's Universität als Diplom-Chemikerin abgeschlossen und in Kiew in unterschiedlichen Forschungslabors gearbeitet. 1996 reiste sie als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland aus, lebt seit 1996 mit ihrer Familie in Bochum. Nach der abgeschlossenen Ausbildung zur pharmazeutisch-chemischen Assistentin arbeitete sie in der Apotheke. Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie „Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt.

Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa

Am 13.01.2012 wurde im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Anthologie„Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf – Lyrik und Prosa – russisch und deutsch“, Hg. Friedrich Grotjahn u. Heide Rieck, Brockmeyer-Verlag 2011, vorgestellt. Frau Dr. Ingrid Wölk, der Verleger Dr. Norbert Brockmeyer sowie der Anthropolige und Autor Thomas Geduhn sprachen Grußworte. Frau Heide Rieck gab eine Einführung (hier gekürzt) und Friedrich Grotjahn moderierte die Veranstaltung.

Dr. Rainer Küster

geboren 1942 in Norddeutschland. Er studierte Germanistik, Anglistik, Geschichte und Philosophie in Hamburg und Bochum. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Studiendirektor in Bochum und war viele Jahre Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität in Bochum. Veröffentlichungen: "Bochumer Wortschätzchen" (mit Josef Fellsches), "Der Kreis des Kopernikus" (mit Rüdiger Schneider), "Bochumer Häuser", "Drachentod" (Kriminalroman, gemeinsam mit Rüdiger Schneider) sowie zahlreiche Publikationen zur Sprachwissenschaft und zur Deutschdidaktik.

Josef Krug

1950 in Bad Brückenau/Unterfranken geboren. Studierte Soziologie in Bochum. Auslieferungsfahrer, Sozialarbeiter für arbeitslose Jugendliche, Redakteur, Sprachlehrer, Stützlehrer für Auszubildende des Bergbaus. Lebt in Dortmund. Schreibt Lyrik, Prosa und übersetzt aus dem Türkischen (u. a. die Kinderbücher »Kelolan und die Gazellen« und »Watschel und Trippel« von Yücel Feyzioglu); Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Auszeichnungen: Preisträger des Gelsenkirchener Literaturwettbewerbs Türken in Deutschland 1985 sowie des Vera-Piller-Poesie-Preises, Zürich 1987. Veröffentlichungen (Auswahl): "Vom Schmerz der Geschichte", "Hinter den Bildern" (Lyrik), Grupello Verlag, "Brunos Kristallnacht" (Erzählung).

Die Arbeit in der Literatur: von „schwerer Arbeit“ zu „Schöner Arbeiten“

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nimmt die Literatur sich der Themen der Arbeit und dem Arbeitsalltag an: bei der Heroisierung der Arbeit, zur Selbstreferenz der Arbeitenden, als Aufruf zur Solidarität oder als Propaganda gegen unwürdige Arbeitsbedingungen. Dabei wird der „Blick von außen“ ergänzt durch sich entwickelnde Literaturszenen aus der Arbeiterschaft selbst mit höchst unterschiedlichem literarischem Anspruch. Nach dem Zweiten Weltkrieg muss die Arbeitswelt von der Literatur erst (wieder-)entdeckt werden. In der Gegenwart steht „Arbeit“ längst für viel mehr als nur Industrie- und Büroarbeit. Mit konkreten Beispielen von Heinrich Heine bis Willy Bredel, von Max von der Grün bis Kristof Magnusson spürt der Vortrag diesen Wandlungen nach.
Hanneliese Palm ist Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts der Stadt Dortmund. Das Fritz-Hüser-Institut ist das einzige wissenschaftliche Institut in Europa, das Quellen und Dokumente zur Literatur- und Kulturgeschichte der Arbeitswelt sammelt, erforscht und darstellt. Es verfügt über eine der größten Sammlungen zur Arbeiterkulturbewegung mit Bibliothek und Archiv aus der Zeit von 1848 bis heute mit Monografien und z. T. sehr seltenen Zeitschriften, Nachlässen, Kunst- und Mediensammlungen, insbesondere Grafiken und Fotos.
www.fhi.dortmund.de
www.stadt.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Die_Flora

Bastian Bielendorfer

1985 in Gelsenkirchen geboren. Bastian Bielendorfer ist Poetry-Slammer, Studienabbrecher, angehender Psychologe und Lehrerkind. Zusammen mit seiner Freundin versteckt er sich vor den guten Ratschlägen seiner Eltern in Köln. Veröffentlichungen: "Lehrerkind - lebenslang Pausenhof", Piper, 2011.
www.lehrerkind.com