Literaturpreis Ruhr 2018

Am 7. Dezember 2018 wurde der Literaturpreis Ruhr 2018 im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle in Bochum verliehen.

Literaturpreis Ruhr 2018. Frau Ulli Langenbrinck über die Hauptpreisträgerin Elke Heinemann, 7. Dezember 2018. Teil II
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Frau Ulli Langenbrinck über die Hauptpreisträgerin Elke Heinemann, 7. Dezember 2018. Teil I
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Dr. Hannes Kraus über die Förderpreisträgerin Ingrid Kaltenegger.
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Dr. Hannes Kraus über den Förderpreisträger Oliver Driesen.
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018_Begrüßung durch Dietmar Dieckmann.
Der Kulturdezernent der Stadt Bochum begrüßt die Preisträger und Gäste. Veröffentlicht am 11.12.2018.

Drei Schülerinnen lesen Gedichte von Liselotte Rauner

Marika Bozemska, Ikbal Türker und Desmina Iljaz, Schülerinnen der Liselotte Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid lesen Gedichte von Liselotte Rauner.

Drei Schülerinnen lesen Gedichte von Liselotte Rauner
Live-Aufnahme der Veranstaltung der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung vom 4.11.2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Drei Schülerinnen lesen ihren Text zum Thema "Zukunft"

Marika Bozemska, Ikbal Türker und Desmina Iljaz (von links nach rechts), Schülerinnen der Liselotte Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid lesen einen eigenen Text zum Thema "Zukunft". Der Text ist das Ergebnis einer Schreibwerkstatt, die unter der Leitung der Autorin Anja Kiel am 4. und 5. Juli 2018 mit den Schülerinnen der Klasse 8 durchgeführt wurde.

Drei Schülerinnen lesen ihren Text zum Thema "Zukunft"
Live-Aufnahme der Veranstaltung der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung vom 4.11.2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Anja Kiel über ihre Schreibwerkstatt

Anja Kiel wurde 1973 in Tübingen geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften in Münster. Bei der (inzwischen eingestellten) Zeitschrift PRINZ absolvierte sie ein Volontariat und arbeitete als Journalistin und Gästeführerin u. a. für das Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Ihre Mutter, die Autorin Inge Meyer-Dietrich überzeugte sie schließlich, mit ihr “Die Hüter des Schwarzen Goldes” zu schreiben. Dafür wurden die Autorinnen mit dem LesePeter der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien ausgezeichnet. Seitdem arbeitet Anja Kiel hauptberuflich als Autorin. Mittlerweile sind sieben Bücher von ihr auf dem Markt neben einigen Kurzgeschichten in Anthologien und Artikeln in Zeitschriften. Besonders am Herzen liegt ihr die Leseförderung. Deshalb schreibt sie unter anderem Bücher für Erstleser und liest in Schulen und Bibliotheken. In Schreibwerkstätten unterstützt sie außerdem Nachwuchsautoren beim Verfassen eigener Texte. Mit ihrer Familie lebt sie in Hagen.
https://anjakiel.jimdo.com

Die Autorin Anja Kiel berichtet über ihre Schreibwerkstatt in der Liselotte Rauner-Schule in Bochum-Wattenscheid.
Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Volker W. Degener liest zwei Gedichte von Liselotte Rauner

Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Volker W. Degener liest zwei Gedichte von Liselotte Rauner

Die Liselotte und Walter Rauner Stiftung in Bochum

Volker W. Degener berichtet über die Liselotte und Walter Rauner-Stiftung Bochum. Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Liselotte und Walter Rauner Stiftung Bochum

Erasmus Schöfer

Erasmus Schöfer wurde 1931 als Sohn einer Lehrerin geboren. Von 1949 bis 1953 besuchte er in Berlin ein Realgymnasium, an dem er sein Abitur machte. Danach studierte er an den Universitäten in West-Berlin, Köln, Bonn und Freiburg im Breisgau Germanistik, Sprachwissenschaft und Philosophie, unterbrochen von einer dreijährigen Tätigkeit als Fabrikarbeiter in Berlin und Köln. 1960 promovierte er an der Universität Bonn zum Doktor der Philosophie. Nach einem kurzen Zwischenspiel im wissenschaftlichen Bereich ist er seit 1962 als freier Schriftsteller tätig. 1965 zog Schöfer nach München, wo er sich gegen die Notstandsgesetze und später in der Ostermarschbewegung engagierte. 1969 war er Mitbegründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt", dessen Sprecher er bis 1973 war und für den er zahlreiche Veröffentlichungen betreute. Nachdem er einige Jahre auf den griechischen Inseln Patmos und Ithaka gelebt hatte, wohnt er seit 1970 in Köln, wo er der DKP angehörte. Das Werk des linken Aktivisten Schöfer besteht neben Prosabänden auch aus zahlreichen Hörspielen. Erasmus Schöfer ist seit 1970 Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller (zeitweise als Mitglied des Bundesvorstandes) und seit 1980 des PEN-Zentrums Deutschland. Im Mai 2009 gründete er gemeinsam mit anderen ehemaligen Bezirks-, Landes- und Bundesvorstandsmitgliedern des Schriftstellerverbandes die "Aktion unabhängiger Rhein-Ruhr-AutorInnen" (AURA 09 e. V.) unter Vorsitz von Eva Weissweiler. Er erhielt 1964 den Kurt-Magnus-Preis der ARD, 1974, 1977 und 2001 ein Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 1981 und 1992 ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2008 wurde ihm der Gustav-Regler-Preis der Stadt Merzig und des Saarländischen Rundfunks verliehen. Schöfer war mit der Schauspielerin Christiane Bruhn verheiratet und hat vier Kinder. (Quelle: Wikipedia) Werke (kleine Auswahl): Als Mitbegründer des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“ hat er dessen Geschichte mitgeprägt. Vier Bücher der Reihe hat er herausgegeben, z. T. mit anderen: Ein Baukran stürzt um, 1970; Realistisch schreiben, 1972; Der rote Großvater erzählt, 1974; Die Kinder des roten Großvaters erzählen, 1976; Streikberichte, 1974; Betriebsräte berichten, 1977. Seine Hörspiele der 1970er Jahre – Kollegin Zander greift ein, 1972; Machen wir heute, was morgen erst schön wird, 1974; Swedenborg oder die Formen der Wahrheit, 1980, - stellen Probleme von Betrieben aus der Sicht von Arbeitern dar, ebenso seine Filme: Bittere Pillen, 1975; Verfolgung, 1977. Auch mit Bühnenstücken wie Vielleicht bin ich schon morgen eine Leiche, 1971; Die Bürger von Weiler, 1982, hat er politische Kämpfe der und in der Arbeiterschaft thematisiert. Schöfer war Mitinitiator des Industrietheaters „Der Wahre Anton“, für das er auch Stücke schrieb und aufführte. Schöfers Literatur bewegt sich in der Tradition der sozialen Reportage und des sozialkritischen Theaters, Hörspiels und Films, aber in szenischen Erzählformen. Der auf vier Bände angelegte Romanzyklus Die Kinder des Sisyfos über die deutsche und europäische Geschichte zwischen 1968 und 1989 vergegenwärtigt und bewahrt die Erinnerung an eine Linke, die zwar erhebliche Veränderungen in Gang setzte, ihr Ziel, ein humane sozialistische Gesellschaftsordnung, jedoch verfehlte. Die Tetralogie umfasst die Bände: "Ein Frühling irrer Hoffnung", "Zwielicht", "Sonnenflucht" und "Winterdämmerung".
http://www.erasmusschoefer.de

Erasmus Schöfer liest aus "Winterdämmerung"“
Erasmus Schöfer über den Kampf um das Krupp-Stahlwerk Rheinhausen 1987. Aufnahme vom 8. Juni 2018, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Dr. Elke Heinemann

Elke Heinemann, geboren 1961 in Essen; Studium der Alten Geschichte und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft; Studien- und Forschungsstipendien in Grenoble und Oxford; Magisterabschluss und literaturwissenschaftliche Promotion an der Freien Universität Berlin; Besuch der Henri-Nannen-Schule für Journalismus in Hamburg; längere Aufenthalte in Paris und London; lebt als Schriftstellerin und Publizistin in Berlin; Teilnahme an künstlerischen Kooperationen und multimedialen Projekten; Jurorin: Floriana Literaturpreis (A), Berliner Hörspielfestival (D), Franz-Tumler-Literaturpreis (I); Publikationen: Romane und Monografien, Hörspiele und Hörfunk-Features, zahlreiche Beiträge in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, darunter von Frühjahr 2015 bis Frühjahr 2016 eine monatliche Kolumne im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auszeichnungen: 1994 Stipendium des Berliner Senats im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf,1999 Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr, 2000 1. Preis Floriana – Biennale für Literatur (Österreich), 2001 Finalistin beim Alfred-Döblin-Preis, 2002 Esslinger Bahnwärter-Stipendium für Literatur, 2003 Nominierung für den Aspekte-Literaturpreis, 2005 Auszeichnung beim Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes, 2006 Nominierung für den Mara-Cassens-Preis, Finalistin der ARD in der Kategorie “Hörfunk-Feature” beim Prix Italia, 2008 Hörspiel des Monats Juni der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Nominierung von DKultur, WDR und Radio Bremen für den Prix Italia, 2009 Auszeichnung beim Limburg-Preis für Literatur, Nominierung von Radio Bremen für den Prix Europa, 2012 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin, 2014 Finalistin bei der Floriana – Biennale für Literatur (Österreich), Teilnahme außer Konkurrenz, 2015 Deutscher eBook Award in der Kategorie „Fiction“, 2016 Writer in Residence, Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte, Meran, 2018 Finalistin des NDR beim internationalen Hörfunkpreis Prix Marulić.
http://www.elke-heinemann.de

Jan Zweyer

1953 in Frankfurt am Main geboren. Jan Zweyer ist nur ein Pseudonym. Sein richtiger Name ist Rüdiger Richartz. Er studierte Architektur an den Fachhochschulen Bochum und Dortmund, Abschluss als graduierter Ingenieur 1978 und danach Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, Diplom 1983. Er arbeitete als wissenschaftlicher Angestellter, danach als freier Journalist. Danach fast 25 Jahre im Management diverser Industrieunternehmen und in verschiedenen Positionen. Zweyer schreibt Krimis und historische Romane, die sich im Ruhrgebiet bewegen und in Nordrhein-Westfalen wegen seiner naturalistischen Beschreibungen sehr beliebt sind. Jan Zweyer lebt in Herne. Werke (kleine Auswahl): 1998 "Glück auf. Glück ab", 1999 "Alte Genossen", 1999 "Siebte Sohle", "1999 Tödliches Abseits", 2000 "Georgs Geheimnis", 2001 "Tatort Töwerland", 2002 "Glänzender Tod", 2004 "Verkauftes Sterben", 2005 "Als der Himmel Verschwand", 2007 "Franzosenliebchen", 2009 "Goldfasan", 2011 "Persilschein","Das Haus der grauen Mönche" (Trilogie), 2018 "Starkstrom".
http://www.jan-zweyer.de

Jan Zweyer liest aus: „Ein Königreich von kurzer Dauer“
Literaturhaus Herne Ruhr, 6. November 2017.

Wolfgang Körner

1937 in Breslau geboren, lebt und arbeitet in Dortmund. 1952 Flucht in die Bundesrepublik Deutschland. Geschäftsführer der Werkkunstschule und der Volkshochschule. Beamter im Kulturamt der Stadt Dortmund. Wolfgang Körner war Mitglied der "Gruppe 61". Seit 1980 arbeitet er als freier Schriftsteller. Wolfgang Körner schreibt Romane, Dreh- und Sachbücher, Kriminalromane und ist als Übersetzer der Kriminalromane von Franca Permezza tätig. Er war Hauptautor der Fernsehserie "Büro, Büro", schrieb zahlreiche "einzig wahre Ratgeber", u.a. den Bestseller "Der einzig wahre Opernführer" sowie "Körners entgültige Entdeckung Amerikas", "Scharfe Suppen für hungrige Männer". Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler.
www.wolfgangkoerner.de


Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil I"
Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil I". Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil II"
Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil II". Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner - das Interview
Wolfgang Körner gibt Auskunft. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus: "Scharfe Suppen für hungrige Männer; Teil I" "
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus: "Scharfe Suppen für hungrige Männer; Teil II"
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner über die Zukunft des Buchhandels. Im Gespräch mit Karl-Heinz Gajewsky
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Literaturpreis Ruhr 2017

Am 3. November 2017 wurde der Literaturpreis Ruhr 2017 im Literaturhaus Herne Ruhr verliehen.

Literaturpreis Ruhr 2017. Begrüßung durch Frau Andrea Oehler, Bürgermeisterin der Stadt Herne. Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 07.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Laudatio Dr. Hannes Krauss, Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 06.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017. Danksagung und Lesung. Lütfiye Güzel live im Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 05.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Förderpreis für Sascha Pranschke (Dortmund).
Die Förderpreise zum Literaturpreis Ruhr hatten das Thema "Das Klopfen an der Tür". Frau Ulli Langenbrinck begründet die Entscheidung der Jury. Veröffentlicht am 12.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Förderpreis für Doris Konradi (Köln).
Die Förderpreise zum Literaturpreis Ruhr hatten das Thema "Das Klopfen an der Tür". Frau Ulli Langenbrinck begründet die Entscheidung der Jury. Veröffentlicht am 12.11.2017.

Lütfiye Güzel

1972 im Duisburger Stadtbezirk Hamborn als Tochter von türkischen Gastarbeitern geboren und zweisprachig im dortigen Stadtteil Marxloh aufgewachsen. Nach ihrer schulischen Ausbildung begann sie ein Studium an der Universität Duisburg. Lütfiye Güzel kam dann als Autodidaktin zur Literatur und zur Kunst. Sie schreibt Gedichte, kurze Texte und Kurzgeschichten, die sie anfangs als Flugblatt-Literatur und Publikationen im Eigenverlag herausbrachte sowie in Studenten- und Stadtmagazinen publizierte. Außerdem betätigt sie sich künstlerisch und hatte 2008 mit verschiedenen Installationen mehrere Ausstellungen in Kunstkneipen etc. in Duisburg, Berlin und Hamburg. Sie tritt bei verschiedenen kulturellen und interkulturellen Veranstaltungen auf. So war sie zum Beispiel beim 8. Literatürk Festival 2012 in Essen eingeladen. Außerdem hält sie Vorträge auf Poetry Slams und leitet und gestaltet zudem auch Poetry-Slam-Workshops mit Schülern, wie z. B. 2012 bei einem vom Bundesprogramm "Toleranz fördern – Kompetenz stärken" geförderten Workshop im Duisburger Lehmbruck-Museum. 2012 erschienen ihre ersten zwei Bücher mit Gedichten beim Kleinverlag Dialog Edition des Duisburger interkulturellen Vereins Dialog – Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog. Die Gedichtbände fanden Interesse bei Publikum und Kritik; ihr erstes Buch Herz-Terroristin erschien 2013 in zweiter Auflage. 2012 wurde sie von der Universität Duisburg-Essen in die Wettbewerbsjury des transkulturellen Kurzfilmwettbewerbs KurzSchluß.zwei der Universität berufen. Werke: Herz-Terroristin. Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2012; englischsprachige Ausgabe: Heart-terrorist. Poems. Übersetzung: Corinna Voigt. Dialog-Edition, Duisburg 2014. Let’s go Güzel! Kurzgeschichten & Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2012. ein schiff wird kommen. In: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, 32. Jahrgang, Heft 162, Januar–April 2013/1, ISSN 0931-9514 , S. 154 (Gedicht). 7 Bücher. In: Drecksack – Lesbare Zeitschrift für Literatur, 4. Jahrgang, April 2013, Heft 2,(Erzählung). Trist Olé. Gedichte. Dialog Edition, Duisburg 2013. Pinky Helsinki … Notizen. Go-Güzel-Publishing, Duisburg 2014 (Quelle: Wikipedia). Am 3. November 2017 wurde ihr der Literaturpreis Ruhr verliehen.
http://www.luetfiye-guezel.tumblr.com

Lütfiye Güzel erhält 1. Fakir Baykurt Preis - Gespraech im Rathaus Duisburg.
Aufnahme vom 20.05.2014

Gimme more truth: Lütfiye Güzel - Sieben Bücher (Live in der BASTION Bochum)
Aufnahme vom 12. März 2014.

Lütfiye Güzel (Ausschnitte / Live in der BASTION Bochum)
Aufnahme vom 12. Mai 2015.

Die Poetin Lütfiye Güzel liest aus ihren Büchern "Herz-Terroristin" und "Let`s go Güzel!"
Veröffentlicht am 30.04.2013.

Literaturpreis Ruhr 2017. Begrüßung durch Frau Andrea Oehler, Bürgermeisterin der Stadt Herne. Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 07.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Laudatio Dr. Hannes Krauss, Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 06.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017. Danksagung und Lesung. Lütfiye Güzel live im Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 05.11.2017.

Jörg Thadeusz

Jörg Thadeusz, geb. 10. August 1968 in Dortmund. Studium an der Ruhr-Universität Bochum Geschichte, Neuere Geschichte und Politikwissenschaften, was er aber wieder aufgab. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, arbeitete er zunächst als Rettungssanitäter in Dortmund, als Müllpresser sowie als Liegewagenschaffner. 1991 ging er als Reporter und Moderator zum Hörfunk (1Live, N-Joy und NDR 2); moderierte "Die Profis" auf Radio Eins. Seit 1999 ist er auch im Fernsehen als Reporter und Moderator zu sehen; seit Dezember 2005 moderiert er die Sendung Thadeusz im rbb Fernsehen, seit 2007 Dickes B. sowie Poetry Slams und seit April 2013 Thadeusz und die Beobachter. Im Jahr 2013 moderierte Thadeusz die Improvisationsshow Durchgedreht! im ZDF, die in der Sommerpause der heute-show gesendet wurde. Seit 2013 schreibt Thadeusz wöchentlich eine Kolumne für die Frankfurter Rundschau. Seit September 2016 moderiert er bei WDR 2, seit 2017 dort eine tägliche Radiotalkshow zwischen 19 und 20 Uhr, die aus Berlin live ausgestrahlt wird. Bereits als Schüler war Thadeusz als Mitglied der Grünen aktiv. 1990 verließ er die Partei unfreiwillig. Heute hingegen nennt sich Jörg Thadeusz selbst einen „echten Liberalen“ und gilt als „beobachtend“ statt als aktives Mitglied. Thadeusz ist mit der Journalistin Anna Engelke verheiratet. (Quelle: Wikipedia) Veröffentlichungen: Rette mich ein bisschen. Ein Sanitäter-Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, Alles schön. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2004, Auf Land gelaufen. Gastfreunde fernab der Stadt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2007, (mit Christine Westermann): Aufforderung zum Tanz. Eine Zweiergeschichte. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, Die Sopranistin. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, (mit Anna Engelke): Die Vereinigten Zutaten von Amerika. Lebensgeschichten aus einem großartigen Land. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2012. Auszeichungen: 2000 Adolf-Grimme-Preis für Außenreporter-Filmeinspielungen bei Zimmer frei! 2005 Goldener Prometheus (Journalistenpreis) als „Radiojournalist des Jahres“ für seine Sendung Die Profis bei Radio Eins.

„Das Klagelied an den prekär beschäftigten Pressesprecher“ Ein Gedicht von Jörg Thadeusz"
Magazin Pressesprecher, veröffentlicht am 26.09.2014.

Jörg Thadeusz liest das Gedicht "München""
CNNJournalistAward, veröffentlicht am 29.03.2014.

Charlotte Warsen

1984 in Recklinghausen geboren, studierte Kunst und Englisch in Düsseldorf, Köln und Joensuu. 2012 - 2017 Promotion in der Philosophie, 2010 Meisterschülerin, Kunstakademie Düsseldorf, seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsprojekt Kulturtechnik Malen, lebt in Berlin. Ihre Texte wurden in Anthologien und Zeit­schriften ver­öffent­licht, dar­unter das slowa­kisch-tsche­chisch-deutsche Über­setzungs­projekt DISPLEJ.eu, poet, BELLA triste, rand­nummer, STILL, der Greif. 2011 war sie Finalistin beim 19. open mike. Ihr Debüt vom speerwurf zu pferde erschien 2014 bei Luxbooks
charlottewarsen.de

Charlotte Warsen: "Die Landschaft lügt"
Vimeo, 2011.

Thomas Rother

1937 in Frankfurt/Oder geboren, Abitur in der DDR, Übersiedlung nach Essen 1955, Maurerlehre, studierte Publizistik, Soziologie und Germanistik in Münster. Journalist bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Schriftsteller, bildender Künstler mit Skulpturen aus Holz, Stein und Stahl. Graphische Arbeiten, 1984/85 Gastprofessor an der Universität Duisburg-Essen. Lebt und arbeitet im "Kunstschacht Zollverein", seit 1992 Museum. Er ist Bildender Künstler und Verfasser von Romanen, Erzählungen, Reportagen, Gedichten und Liedertexten. Auszeichnungen: Luise-Rinser-Preis 1981, Arbeitsstipendium der Alfred-und-Cläre-Pott-Stiftung 1990, Kulturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland 1995 und Atelierstipendium im "Kunstkäfig" der Sutter-Gruppe, 1. Preis Wettbewerb Okologie und Kunst (Öko-Zentrum NRW Hamm). Veröffentlichungen (Auswahl): "Arschleder zwickt", "Teufelszacken", "Wenn der Krummstab blüht", "Widerstand und Verfolgung in Essen 1933 - 1945", "Ohne Glied geboren", "Untermenschen, Obermenschen", "Gründer & Erben", "Die Krupps. Durch fünf Generationen Stahl", "Die Thyssens", "grenzen los - Texte, Gedichte, Dokumente zur Lage von gestern, für heute und morgen".

Thomas Rother liest aus: "Die Krupps"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Psalm der Stunde Null - 6. August 1945 Hiroshima"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Was braucht Europa"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Der Mond ist draufgegangen"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Vom Sonnengesang des Franziskus"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Einer hört mit" und "Der neue alte Mob"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein. .

Thomas Rother liest: "Verbrecher müssen sein"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother "Lied von dem, der die Zeche zahlt - Keine Kathedralen der Arbeit"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Die Grenze ist erreicht"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother liest: "Pfeffer und Salz - In Leningrad und Lüneburg"
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Thomas Rother "Das Interview""
Aufnahme vom 14. März 2017, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht Zollverein.

Rainer W. Campmann

1944 in Winterberg (Sauerland) geboren. Kindheit und Schule in Bochum. Als Zeitsoldat gehörte er für vier Jahre der Bundesmarine an. Berufstätig als Stahlwerker, Lkw-Fahrer, Journalist. Seit Ende der Siebzigerjahre Schriftsteller in Bochum. Er verfasst Gedichte, Essays, Erzählungen und ist Herausgeber von Anthologien und Sammlungen. Im Auftrag des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt gab er in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von 1974 bis 1988 die Literatur- und Grafikseite „Aus der Werkstatt“ heraus. Veröffentlichungen (Auswahl): "Nachbarschaftskunde", Roman, 2012. "Brandfelder. Einunddreißig Gedichte", 1992. "Augenblicke der Erinnerung", Texte und Bilder aus dem Revier (1991 (herausgegeben
zus. mit Hugo Ernst Käufer). "Totes Inventar", Gedichte über das Altern, 1988 (Linolschnitte Horst Dieter Gölzenleuchter). "Sieben Häute hat die Zwiebel", 10 Jahre Aus der Werkstatt in der WAZ, Geschichten, Gedichte und Grafiken (1984; herausgegeben zus. mit Udo Bruns). "Heinrich Kämpchen. Seid einig, seid einig, dann sind wir auch frei", Gedichte und Kommentare (1984; herausgegeben zus. mit Walter Köpping). Von 1970 bis 1990. Mitglied im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Werkstatt Dortmund; er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Auszeichnungen: Preisträger des Hammer Prosawettbewerbs (1971), Arbeitsstipendium des Landes NRW (1978).

  • 0:15:46 25. Februar 2010 "Eine Freundin"
    Rainer W. Campmann erinnert an die Lyrikerin Liselotte Rauner, die am 21.02.2010 neunzig Jahre alt geworden wäre

    Rainer W. Campmann: "Das Eltern-Nein in sieben Bildern"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Winterlandschaft mit Musikanten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Flure Fluchten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Das Aufstehen und das Aufbleiben"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Wartezeiten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Wellenspringen"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Nach Kampanien"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Loslassen"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil II
    Rainer W. Campmann liest aus den Kapiteln Ein' Mai hauen sowie Ins Weite gehen. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil I
    Rainer W. Campmann liest aus dem Kapitel "Schuhe brauchen", Kindheit im Ruhrgebiet.Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil III
    Rainer W. Campmann liest aus dem Kapitel "Das Abendlied singen". Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Hape Kerkeling

Hans-Peter Wilhelm „Hape“ Kerkeling wurde 1964 als Sohn eines Tischlers und einer Floristin in Recklinghausen geboren. Nach dem Suizid seiner Mutter 1973 zogen seine Großeltern väterlicherseits zu seinem Vater, seinem Bruder Josef und ihm. Die Familie seines Großvaters stammt aus den Niederlanden; daher kommt auch der Familienname. 1984 legte Kerkeling das Abitur am Marie-Curie-Gymnasium in Recklinghausen ab. In seiner Schulzeit war er Ministrant. Mit einigen Mitschülern brachte er unter dem Bandnamen "Gesundfutter" eine Schallplatte mit dem Titel "Hawaii" auf den Markt. Seine Bemühungen um Fernsehpräsenz begannen mit einem Misserfolg: 1977 bewarb sich der damals Zwölfjährige bei Loriot für die Rolle des moppeligen Kindes Dicki im Sketch Weihnachten bei Hoppenstedts. Die Rolle erhielt jedoch Katja Bogdansk. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er mit 17 Jahren im "Talentschuppen". Er trat bei verschiedenen Talentwettbewerben auf und gewann 1983 den damals erstmals vergebenen Passauer Kabarettpreis "Scharfrichterbeil". Er arbeitete für verschiedene Rundfunkanstalten, unter anderem für den WDR und den BR. Den Durchbruch schaffte Kerkeling 1984/85 in der Musik- und Ulk-Show "Känguru". Zur gleichen Zeit trat er in "Kerkelings Kinderstunde" mit der Figur des Vorschulkindes Hannilein auf. Es folgten Gastauftritte und Sketche (unter anderem mit Margarethe Schreinemakers) in der Radio-Bremen-Sendung "Extratour". In seiner Biografie erwähnt Kerkeling, dass Otto Waalkes einen großen Beitrag zu seinem Karrierestart leistete, indem er ihn zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten bekannt machte. Von 1989 bis 1991 moderierte Kerkeling die Deutsche Vorentscheidung zum "Eurovision Song Contest" in der ARD. Die deutsch-österreichische Fehde bei dieser Veranstaltung verleitete ihn immer zu der satirischen Begrüßung „… und auch an unsere Nachbarn drüben in … Österreich“, die an die Begrüßung der DDR-Zuschauer im Westfernsehen erinnern sollte. 1989 gestaltete Kerkeling zusammen mit dem Pianisten Achim Hagemann und Angelo Colagrossi als Co-Autor mit seiner medienkritischen Sendung "Total Normal" ein Comedy-Format, für das er mit der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Vor allem zwei Aktionen sind auch Jahre nach dem Ende der Sendung in Erinnerung geblieben: Verkleidet als Königin Beatrix gelang es Kerkeling am 25. April 1991, vor laufender Kamera in einem Wagen vor Eintreffen der echten Königin im Schloss Bellevue vorzufahren. Außerdem trug Kerkeling in der Maske eines polnischen Opernsängers zur Klavierbegleitung von Achim Hagemann ein „expressives Stück“ vor, eine Parodie auf Neue Musik, die in dem lauten und unvermittelten Ausruf „Hurz!“ mündete. Das nicht eingeweihte Publikum nahm die Darbietung ernst und ließ sich anschließend zu einer intellektuellen Diskussion über die Aussage des Stücks verleiten. Dabei wagte nur eine Teilnehmerin offen auszusprechen, dass sie mit seiner Darbietung überhaupt nichts anfangen könne. Kerkeling antwortete daraufhin bewusst hochnäsig, dass ihr wohl „der intellektuelle Zugang“ fehle. Hurz! erschien 1992 als Single. Das Mottolied einer anderen Folge, "Das ganze Leben ist ein Quiz", schaffte als Single-Veröffentlichung den Einstieg in die deutschen Hitlisten. Das Lied war ein inoffizielles Cover des italienischen Liedes Sì, la vita è tutta un quiz (1988). Am 10. Dezember 1991 outete der Filmemacher Rosa von Praunheim Kerkeling und andere Prominente in der RTLplus-Talkshow Explosiv – Der heiße Stuhl als homosexuell. Den daraufhin einsetzenden Medienrummel, vor allem in der Boulevardpresse, kommentierte Hape Kerkeling mit den Worten: „Sensiblere Naturen als ich hätten sich jetzt wahrscheinlich mit dem Fön in die Badewanne gelegt. Was soll’s. Morgen werden sie eine andere Sau durchs Dorf treiben.“ 1993 erschien Kerkelings erster Kinofilm, die Satire "Kein Pardon", für die er gleichzeitig als Regisseur und Schauspieler tätig war und an deren Drehbuch er mitschrieb. Die Handlung wurde 2011 als Bühnenfassung "Kein Pardon – Das Musical" uraufgeführt. Danach kehrte Kerkeling zurück zum Fernsehen. Zunächst ging er mit der Sendung "Cheese" (Januar bis April 1994, 13 Folgen), der ein ähnliches Konzept wie "Total Normal" zugrunde lag, zum Privatsender RTL. Nach diesem ersten Misserfolg in Kerkelings Karriere wechselte er wieder zurück zur ARD und präsentierte dort drei weitere erfolglose Formate: "Warmumsherz" (Oktober bis Dezember 1995, 6 Folgen), "Zappenduster" (Januar bis April 1997, 13 Folgen) und "Gisbert" (Mai bis Juni 1999, 6 Folgen). Während der Zeit drehte Kerkeling weiterhin mehrere Fernsehfilme: "Club Las Piranjas" (1995), "Willi und die Windzors" (1996) und "Die Oma ist tot" (1997). Erst 1999 war Kerkeling mit der Sat.1-Sendung "Darüber lacht die Welt" wieder im Fernsehen erfolgreich. Mit einem „Knopf im Ohr“ unterstützt von Schachmeisterin Elisabeth Pähtz spielte er verkleidet als iranischer Großmeister Mehdi Mikamahdav Simultanschach gegen die Schacherstligisten des FC Bayern München. Er trat als finnischer Sänger der fiktiven Rapgruppe R.I.P. Uli in der VIVA-Sendung Interaktiv bei Milka Loff Fernandes und als Kleingärtner Rico Mielke in einer Diskussionssendung von Heinrich Lummer auf. In einer weiteren Aktion trat er als litauischer Fußballtrainer Albertas Klimawiszys auf, der den damaligen Trainer Klaus Augenthaler beim Grazer AK ablösen sollte. Für Sat.1 moderierte er auch mehrmals die alljährliche Spenden-Gala für die Deutsche AIDS-Stiftung. Auf dem Parteitag der CDU im Mai 2000 versuchte er, verkleidet als italienischer Eisverkäufer, Angela Merkel einen Eisbecher „Copacabana“ zu servieren, während sie am Podium vor dem Saal sprach. Die Entfernung seiner Gallenblase und ein Hörsturz veranlassten Kerkeling zu einer kurzen Auszeit. Im Juni und Juli 2001 pilgerte Kerkeling ca. 630 Kilometer auf dem nordspanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Für die Moderation von "Die 70er Show" auf RTL wurde er 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Moderation Unterhaltung ausgezeichnet. 2003 drehte Kerkeling erneut einen Kinofilm mit dem Titel "Samba in Mettmann", der im nordrhein-westfälischen Mettmann spielt. Der Film floppte bei seiner Uraufführung im Januar 2004 in den Kinos und war kommerziell deutlich weniger erfolgreich als "Kein Pardon", wurde aber bei RTL mit Erfolg ausgestrahlt und brachte dem Kölner Sender einen Marktanteil von 23,5 % in der werberelevanten Zielgruppe. Im Mai 2004 und im Mai 2005 moderierte er bei RTL den "Großen Deutsch-Test" sowie im Oktober 2004 den "Großen Deutschlandtest". Vom Frühjahr 2005 bis März 2006 moderierte Kerkeling die von Günther Jauchs Produktionsfirma i&u TV produzierte Show "Hape trifft!" die bei RTL saisonal ausgestrahlt wurde. Bisher wurde jeweils eine Staffel mit wöchentlichen Sendungen im Frühjahr und im Herbst gesendet. In der Sendung traf Kerkeling auf deutsche und internationale Stars und verkleidete sich unter anderem als rasender Reporter Horst Schlämmer, als Schwabe Siggi Schwäbli und als niederländische Paartherapeutin Evje van Dampen. Die Show wurde im NOB Studio 8 in Hürth bei Köln produziert. Im April und im Mai 2006 moderierte er zusammen mit Nazan Eckes die Live-Show "Let’s Dance". In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagt Kerkeling im Nachhinein, dass er die Moderation von Let’s Dance wegen der Medienschelte um Heide Simonis abgebrochen hätte, wenn ihn die Vertragsbedingungen mit dem Sender nicht zum Weitermachen gezwungen hätten. Trotzdem moderierte er vom 14. Mai bis zum 30. Juni 2007 gemeinsam mit Nazan Eckes auch die zweite Staffel der Show. Kerkeling ist seit Jahren mit verschiedenen Bühnenprogrammen auf Tournee. Seine letzte Tournee mit dem Programm "Wieder auf Tour" endete im Dezember 2006. Seine Live-Aufzeichnung "Hape Kerkeling Live!" erschien im März 2007 auf DVD. Im Mai 2006 veröffentlichte Kerkeling sein Buch "Ich bin dann mal weg" über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg im Jahr 2001, das mit über zwei Millionen verkauften Exemplaren zum meistverkauften Buch des Jahres 2006 in Deutschland wurde. Bis zum Mai 2008 wurden mehr als drei Millionen Exemplare verkauft. In dem Buch konkretisiert er sein ganz persönliches Glaubenserlebnis mit dem Ausruf „Ich habe Gott getroffen!“. In einem Zeitungsinterview deutete er an, sich erneut für längere Zeit aus dem Fernsehgeschäft zurückzuziehen, um sich einem Buchprojekt zu widmen und an neuen Ideen zu arbeiten. Von April 2008 bis Juni 2008 lief auf RTL seine neue Sendung "Hallo Taxi". Sie war weniger erfolgreich. Im Juni 2008 synchronisierte Kerkeling die Rolle des Pandabären Po im Animationsfilm "Kung Fu Panda". Ab Mai 2008 verfilmte das ZDF Kerkelings Hörbuch "Ein Mann, ein Fjord!". Regie führt Angelo Colagrossi, das Drehbuch stammt von Kerkeling, Colagrossi und Angelina Maccarone. Neben Jürgen Tarrach, Anneke Kim Sarnau, Matthias Brandt und Horst Krause ist Kerkeling in den Rollen von Horst Schlämmer, Uschi Blum und Gisela zu sehen. Der Film wurde am 21. Januar 2009 vom ZDF ausgestrahlt. Am 28. Februar 2009 trat er als Uschi Blum in der Fernsehsendung "Wetten dass..?" auf und sang sein Lied "Sklavin der Liebe". Am 20. August 2009 startete sein Kinofilm "HORST SCHLÄMMER - ISCH KANDIDIERE!". Im September 2009 nahm Kerkeling zum 10-jährigen Jubiläum am Prominenten-Special von "Wer wird Millionär" teil und erspielte 125.000 Euro für die Deutsche AIDS-Stiftung. Seit 2010 moderiert er die "Verleihung der Goldenen Kamera" im ZDF. Im Mai 2010 nahm er als Präsident der fünfköpfigen Jury und Präsentator der Punktevergabe von Deutschland am Eurovision Song Contest 2010 teil. Am 17. Dezember 2010 strahlte RTL Kerkelings Show "Hapes zauberhafte Weihnachten" aus, zu der am 3. Dezember 2010 eine gleichnamige Audio-CD mit den Liedern der Show erschien. Mitte Oktober 2011 äußerte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut, Kerkeling sei für ihn die erste Wahl als Nachfolger von Thomas Gottschalk als Moderator der Sendung "Wetten, dass..?". Am 5. November 2011 erklärte Kerkeling allerdings während einer Ausgabe der Show, dass er die Moderation der Sendung nicht übernehmen werde. Er begründete seine Entscheidung damit, sich mehr auf seine aktuellen Projekte konzentrieren zu wollen. Ende 2011 moderierte Kerkeling im ZDF den Jahresrückblick "Menschen 2011" und führte im Rahmen der Sendereihe "Terra X" durch die sechsteilige Dokumentation "Unterwegs in der Weltgeschichte". Kerkeling lieh dem Schneemann Olaf im 2013 erschienen Disney-Film "Die Eiskönigin – Völlig unverfroren" seine Stimme. Im Mai 2014 erschien seine CD "Ich lasse mir das Singen nicht verbieten", auf der er unter anderem bekannte deutsche Schlager singt, im Oktober des gleichen Jahres die Autobiografie mit dem Titel "Der Junge muss an die frische Luft". Anlässlich seines 50. Geburtstages am 9. Dezember 2014 strahlte das ZDF einen Film aus, der die fiktive Planung seiner Geburtstagsshow zeigt. Anlässlich dieses Geburtstags kündigte Kerkeling an, seine Karriere im großen Showgeschäft zu beenden (Quelle: Wikipedia, homepage Hape Kerkeling).
hapekerkeling.de

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil I
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil II
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil III
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil IV
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil V
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil VI
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil VII
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil VIII
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling liest aus "Ich bin dann mal weg", Teil IX
Lesung aus dem St. Pauli Theater in Hamburg.

Hape Kerkeling singt Hurz
Hape Kerkeling singt aus der Oper Hurz

Hape Kerkeling als Königin Beatrix
Radio Bremen, 1991