Brigitte Kronauer

Brigitte Kronauer (* 29. Dezember 1940 in Essen; † 22. Juli 2019 in Hamburg) war eine deutsche Schriftstellerin. Seit 1974 lebte und arbeitete sie als Autorin in Hamburg. Brigitte Kronauer wuchs im Ruhrgebiet auf und begann bereits als Kind mit dem Schreiben erster Geschichten, da sie wegen ihrer unleserlichen Handschrift von ihrem Vater zu Schreibübungen angehalten wurde. Gegenüber Ihrem Vater setzte sie durch, dass sie eigene Texte schreiben durfte und nicht Vorlagen, die ihr Vater vorlegte.Im Alter von 16 Jahren schrieb sie Hörspiele und sandte diese an Verlage. Sie studierte Germanistik sowie Pädagogik und war zunächst einige Jahre als Lehrerin in Aachen und Göttingen tätig. Sie war mit dem Kunstwissenschaftler und Pädagogen Armin Schreiber verheiratet. In den 1970er und 1980er Jahren hatte sie regelmäßig mit der österreichischen Zeitschrift das pult (St. Pölten) und deren Herausgeber Klaus Sandler Kontakt. Zu Beginn ihrer publizistischen Laufbahn siedelte sie nach Hamburg um. Es schien ihr paradiesisch, in einer Stadt am Strom mit weißen Villen und Segelbooten zu leben. Bereits ihr erster Roman Frau Mühlenbeck im Gehäus (1980) erweckte große Aufmerksamkeit. Der Roman Teufelsbrück aus dem Jahr 2000 spielt teilweise in Arosa, wo sich Kronauer regelmäßig im Urlaub aufhielt. Kronauer schrieb regelmäßig für das Magazin konkret. Kronauer war seit 1988 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Trägerin zahlreicher Literaturpreise u. a. des Georg-Büchner-Preises (2005). 2011 erhielt sie die Tübinger Poetik-Dozentur. Im gleichen Jahr bekam sie den Bayrischen Literaturpreis (Jean-Paul-Preis)[4] zur Würdigung des literarischen Gesamtwerks. Sie stand mit ihrem Roman Der Scheik von Aachen auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2017. Im selben Jahr wurde ihr der Thomas-Mann-Preis zuerkannt, die Laudatio hielt Martin Mosebach. Die Preisstifter lobten ihre bisherigen Arbeiten als „Sprachkunstwerke, die formale Kühnheit mit psychologischer Subtilität verbinden“. Kronauer sei eine „Erbin der großen Tradition Jean Pauls“ und sie besitze „die Fähigkeit, mit der Sprache Äquivalente für eine vielfältig zersplitterte Realität zu bilden, die unter ihren Händen zu einer unverwechselbaren Melodie“ zusammenfinde. Kronauer konnte schon aus Krankheitsgründen den Preis nicht selbst entgegen nehmen. Kronauer starb im Juli 2019 im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit in Hamburg. Sie lebte dort seit 1974 im Stadtteil Nienstedten. (Quelle: Wikipedia) Auszeichnungen: Fontane-Preis der Stadt Berlin 1985, Preis der SWR-Bestenliste 1987, Heinrich-Böll-Preis 1989, Ida-Dehmel-Literaturpreis 1989, Berliner Literaturpreis 1994, Hubert-Fichte-Preis der Stadt Hamburg 1998, Joseph-Breitbach-Preis 1998, Literaturpreis Ruhr 2001, Grimmelshausen-Preis 2003, Mörike-Preis der Stadt Fellbach 2003, Literaturpreis der Stadt Bremen 2005, Georg-Büchner-Preis 2005. Veröffentlichungen (kleine Auswahl): Romane: "Frau Mühlenbeck im Gehäus, Klett-Cotta 1980, "Rita Münster, ebd. 1983, "Berittener Bogenschütze, ebd. 1986, "Die Frau in den Kissen", ebd. 1990, "Das Taschentuch", ebd. 1994, "Teufelsbrück, ebd. 2000, "Verlangen nach Musik und Gebirge, ebd. 2004, "Errötende Mörder", ebd. 2007, "Zwei schwarze Jäger, ebd. 2009, "Gewäsch und Gewimmel", Klett-Cotta, Stuttgart 2013. Hörspiel: "Herr Hagenbeck hirtet", Hessischer Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk 2014. Erzählungen: "Die gemusterte Nacht", ebd. 1981, "Enten und Knäckebrot", ebd. 1988, "Die Wiese", Reclam 1993, "Frau Melanie, Frau Martha und Frau Gertrud", Suhrkamp 2005, "Die Kleider der Frauen", Reclam 2008, "Favoriten - Aufsätze zur Literatur", Klett-Cotta, Stuttgart 2010, "Mit Rücken und Gesicht zur Gesellschaft" (Über Avantgardismus/Über Politik in der Literatur), in: Dichtung für alle, Wiener Ernst-Jandl-Vorlesungen zur Poetik, Haymon Verlag, Innsbruck-Wien 2013, "Die Augen sanft und wilde. Balladen", Reclam, Stuttgart 2014.

Brigitte Kronauer spricht über: "Gewäsch und Gewimmel".
Gespräch mit Brigitte Kronauer auf der Frankfurter Buchmesse 2013 aufgezeichnet von Heiner Wittmann für den Blog von Klett-Cotta http://blog.klett-cotta.de.

Brigitte Kronauer liest aus: "Favoriten - Aufsätze zur Literatur".
Veröffentlicht auf www.erlesen.tv.

"Was vom Zebra übrig bleibt" - Brigitte Kronauer im Interview.
Veröffentlicht auf www.faz.net.

Gerd Herholz

15. November 1952 in Duisburg geboren. Gerd Herholz ist ein deutscher Kulturmanager, Literaturvermittler, freier Autor und Journalist, der unter anderem zwischen 1994 und 2018 Wissenschaftlicher Leiter des Literaturbüros Ruhr e.V. in Gladbeck war, das in jedem Herbst den vom Regionalverband Ruhr gestifteten Literaturpreis Ruhr vergibt. Er absolvierte nach dem Abitur am Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium in Duisburg ein Studium der Germanistik, Psychologie und Pädagogik und war nach dem Ersten Philologischen Staatsexamen zwischen 1980 und 1982 als Lehramtsreferendar für die Fächer Deutsch und Psychologie am Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen tätig. Nachdem er 1982 das Zweite Philologische Staatsexamen mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, fand er keine Anstellung als Studienrat und betreute zunächst bis 1983 einen autistischen Jugendlichen, ehe er im Anschluss bis 1986 in der Stadtteilkulturarbeit für die Ruhrwerkstatt e.V. in Oberhausen tätig war. Zuletzt arbeitete er in der gemeinsamen Geschäftsführung der Ruhrwerkstatt mit. Daneben arbeitete als Lehrer im Förderunterricht für Menschen mit Lese- und Rechtschreibstörungen sowie zwischen 1986 und 1987 als freier Mitarbeiter der DVZ, aus der der Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung in Berlin hervorging. Ab 1987 arbeitete Herholz zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Literaturbüros Ruhr e.V. in Gladbeck, dessen Wissenschaftlicher Leiter er 1994 wurde. Vom Literaturbüro Ruhr e.V. wird seit 1986 der Literaturpreis Ruhrgebiet vergeben, der 2006 in Literaturpreis Ruhr umbenannt wurde. Herholz leitete regionale und internationale Literaturprojekte wie zum Beispiel „PoesiePalast Ruhr“ (2007 bis 2011), „textrevolte - literatur & politik“ (2011 bis 2013 in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Mülheim), „Kriegsbefangen. Literatur und die Gegenwart der Kriege“ (2012), „Café Schlaflos“ (2013), „Von Sinnen. Eros & Illusion“ (2014), „RuhrSpott“ (2015), „Ausgebootet - Macht & Subversion in der Literatur“ (2016) sowie zuletzt „Über Leben! - Von der Hoffnung auf Zukunft“ (2017).Im Rahmen des Projekts „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ organisierte er für das Literaturbüro Ruhr das Projekt „Mehr Licht! Die europäische Aufklärung weiter gedacht. Veröffentlichungen in Zeitungen (FAZ, taz nrw u. a.), Zeitschriften (Frankfurter Hefte u. a.), in Anthologien und bei Sendern (WDR, SWF, Radio Bremen). Projektleiter internationaler Literaturprojekte längs der Ruhr oder in ganz NRW. Zuletzt etwa die Projekte "PoesiePalast Ruhr 09", "La ville d'en bas - Die Stadt von unten", "InnenHafen - AußenWelt" oder "Jüdische Identität & Literatur" in der Lehrerausbildung. Zertifizierter Taijiquan- und Qigong-Yangsheng-Lehrer. Veröffentlichungen (Auswahl): "Die Musenkussmischmaschine. 132 Schreibspiele" (mit. B. Mosler), "Experiment Wirklichkeit. Renaissance des Erzählens?", Mitarbeit am "Kulturverführer Ruhrgebiet", Herausgeber: "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr", Klartext Verlag, Essen 2010. "Die Sachensucherin - 55 kurze Geschichten", Mitherausgeber Verena Geiger, Jens Dirksen, Ulli Langenbrink, Klartext Verlag, Essen 2015. (Quelle: Wikipedia)

Gerd Herholz über REVIERCAST: "Ich bin Förderer von Reviercast und unterstütze Kalles Arbeit sehr gerne; er baut da das fundierteste Schallarchiv zur Literatur im Ruhrgebiet ehrenamtlich auf. Ein Enthusiast, der jede Hilfe verdient."

Gerd Herholz "Alltagssplitter"
Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31. März 2019.

Gerd Herholz liest: Vom Dichter geküsst
Erinnerungen an Erich Fried. Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31. März 2019.

Gerd Herholz: Wo das geht, geht alles - Ein Versuch über Duisburg
Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31.03.2019.

Gerd Herholz: Ruth, Sigismund und Johannes auch - eine Liebesgeschichte, Teil II
Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31. März 2019.

Gerd Herholz: Ruth, Sigismund und Johannes auch - eine Liebesgeschichte, Teil I
Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31. März 2019.

Gerd Herholz über Sigismund von Radecki
Gerd Herholz live in der Werkstatt Buer, 31. März 2019.

Josef Reding

1929 in Castrop-Rauxel geboren, lebt Josef Reding heute in Dortmund. Als 16jähriger geriet er in den Kriegseinsatz. Später studierte in Deutschland und den USA Psychologie, Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte. Er gehörte zur Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Reding lebte in amerikanischen Slums, arbeitete im Lager Friedland und berichtete in Fernsehdokumentationen aus den Elends- und Lepragebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Er war Gründungsmitglied der "Gruppe 61", zeitweise Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des VDS. Er ist Mitglied der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" und gehört dem PEN-Zentrum Deutschland an. Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Froschmänner und Feuerspringer", ""Nennt mich nicht Nigger", "Die Harlem-Story", "Der Mensch im Revier", "Asphaltgebete". Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hüshoff-Preis, KOGGE-Literaturpreis, Rom-Preis Villa Massimo, Literaturpreis Ruhrgebiet, Comeniuspreis. Nach ihm wurde eine Hauptschule in Holzwickede benannt.



Elisabeth Stark-Reding über ihren Bruder Josef Reding
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Hanneliese Palm über den Briefwechsel von Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Volker W. Degener über Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Heinrich Peuckmann über Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Thomas Kade über Josef Reding
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Klauspeter Sachau über Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Anne Kathrin Koppetsch über Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Gerd Puls über Josef Reding.
Josef Reding zum 90. Geburtstag, Stadt-und Landesbibliothek Dortmund, 1. April 2019.

Josef Reding liest: "Clemens August Graf von Gahlen".
Josef Reding liest: "Clemens August Graf von Gahlen". Aufnahmeort: Privathaus der Familie Reding, 05. August 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Josef Reding liest: "Asphaltgebete".
Josef Reding liest aus seinem Gedichtband "Asphaltgebete". Aufnahmeort: Privathaus der Familie Reding, 05. August 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Josef Reding liest: "An der Stalltür".
Josef Reding liest: "An der Stalltür. Aufnahmeort: Privathaus der Familie Reding, 05. August 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Josef Reding liest: "Ackersegen für Czikowski".
Josef Reding liest: "Ackersegen für Czikowski", Aufnahmeort: Privathaus der Familie Reding, 05. August 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Josef Reding - Das Interview.
Josef Reding gibt Auskunft. Aufnahmeort: Privathaus der Familie Reding, 05. August 2013. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Bahattin Gemici

1954 in Ankara/Türkei geboren. Lebt seit 1976 in Herten. Arbeitet als Lehrer. Schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Märchen. Mitglied des VS. Auszeichnungen: Georg-Tappert-Preis der GEW, Auszeichnung der Stadt Herten, 2 Arbeitsstipendien des Kultusministeriums NRW, 1. Lyrikpreis in türkischer Sprache bei der VHS Köln, Preis des türkischen Fernsehens TRT-INT 2003.
http://bgemici.de

Künstlerportrait Bahattin Gemici
Aufnahme RadioKaktusMünster, veröffentlicht am 26.06.2014.

Literaturgeschichte des Ruhrgebiets seit 1960

„Das Ruhrgebiet, das wäre ein eigener Roman.“ (Wolf Haas). Lese- und Vortragsabend zur Literaturgeschichte des Ruhrgebiets nach 1960. Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18.00 Uhr. Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum.

Prof. Dr. Rolf Parr führt in das Thema ein.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Jürgen Lodemann "Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr". Luzia Ernst liest Ausschnitte.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Lese-Tatort Ruhrgebiet. Professor Dr. Werner Jung referiert.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Erinnerndes Schreiben. Vortrag von Frau Dr. Britta Caspers. Rezitation: Luzia Ernst.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Popliteratur im Ruhrgebiet. Vortrag von Prof. Dr. Rolf Parr. Rezitation: Luzia Ernst.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Das Ruhrgebiet in interkultureller Perspektive. Vortrag von Frau Dr. Britta Caspers. Rezitation: Luzia Ernst.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Literatur im Kulturhauptstadtjahr 2010. Vortrag von Prof. Dr. Rolf Parr. Rezitation: Luzia Ernst.
Veröffentlicht am 01.01.2019.

Literaturpreis Ruhr 2018

Am 7. Dezember 2018 wurde der Literaturpreis Ruhr 2018 im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle in Bochum verliehen.

Literaturpreis Ruhr 2018. Frau Ulli Langenbrinck über die Hauptpreisträgerin Elke Heinemann, 7. Dezember 2018. Teil II
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Frau Ulli Langenbrinck über die Hauptpreisträgerin Dr. Elke Heinemann, 7. Dezember 2018. Teil I
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Dr. Hannes Kraus über die Förderpreisträgerin Ingrid Kaltenegger.
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018. Dr. Hannes Kraus über den Förderpreisträger Oliver Driesen.
Veröffentlicht am 11.12.2018.

Literaturpreis Ruhr 2018_Begrüßung durch Dietmar Dieckmann.
Der Kulturdezernent der Stadt Bochum begrüßt die Preisträger und Gäste. Veröffentlicht am 11.12.2018.

Rainer W. Campmann

1944 in Winterberg (Sauerland) geboren. Kindheit und Schule in Bochum. Als Zeitsoldat gehörte er für vier Jahre der Bundesmarine an. Berufstätig als Stahlwerker, Lkw-Fahrer, Journalist. Seit Ende der Siebzigerjahre Schriftsteller in Bochum. Er verfasst Gedichte, Essays, Erzählungen und ist Herausgeber von Anthologien und Sammlungen. Im Auftrag des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt gab er in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von 1974 bis 1988 die Literatur- und Grafikseite „Aus der Werkstatt“ heraus. Veröffentlichungen (Auswahl): "Nachbarschaftskunde", Roman, 2012. "Brandfelder. Einunddreißig Gedichte", 1992. "Augenblicke der Erinnerung", Texte und Bilder aus dem Revier (1991 (herausgegeben
zus. mit Hugo Ernst Käufer). "Totes Inventar", Gedichte über das Altern, 1988 (Linolschnitte Horst Dieter Gölzenleuchter). "Sieben Häute hat die Zwiebel", 10 Jahre Aus der Werkstatt in der WAZ, Geschichten, Gedichte und Grafiken (1984; herausgegeben zus. mit Udo Bruns). "Heinrich Kämpchen. Seid einig, seid einig, dann sind wir auch frei", Gedichte und Kommentare (1984; herausgegeben zus. mit Walter Köpping). Von 1970 bis 1990. Mitglied im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Werkstatt Dortmund; er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Auszeichnungen: Preisträger des Hammer Prosawettbewerbs (1971), Arbeitsstipendium des Landes NRW (1978).

  • 0:15:46 25. Februar 2010 "Eine Freundin"
    Rainer W. Campmann erinnert an die Lyrikerin Liselotte Rauner, die am 21.02.2010 neunzig Jahre alt geworden wäre

    Rainer W. Campmann: "Das Eltern-Nein in sieben Bildern"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Winterlandschaft mit Musikanten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Flure Fluchten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Das Aufstehen und das Aufbleiben"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Wartezeiten"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Wellenspringen"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Nach Kampanien"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest: "Loslassen"
    Rainer W. Campmann live in der Stadtbücherei Bochum-Wiemelhausen, 27.03.2017. Rainer W. Campmann liest aus seinem Buch: "Brüche oder Die Welt in den Novemberkeiten", Erzählungen Prosastücke Kleine Dichtungen, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1035-6, Titelbild H. D. Gölzenleuchter. Aufnahme vom 27. März 2017, Zweigstelle der Stadtbücherei Bochum, Wiemelhausen. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil II
    Rainer W. Campmann liest aus den Kapiteln Ein' Mai hauen sowie Ins Weite gehen. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil I
    Rainer W. Campmann liest aus dem Kapitel "Schuhe brauchen", Kindheit im Ruhrgebiet.Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

    Rainer W. Campmann liest Gedichte aus "Ein glückliches Paar", Teil III
    Rainer W. Campmann liest aus dem Kapitel "Das Abendlied singen". Edition Wort und Bild Bochum, 2018. Haus Kemnade Hattingen, 11.11.2018. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Drei Schülerinnen lesen Gedichte von Liselotte Rauner

Marika Bozemska, Ikbal Türker und Desmina Iljaz, Schülerinnen der Liselotte Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid lesen Gedichte von Liselotte Rauner.

Drei Schülerinnen lesen Gedichte von Liselotte Rauner
Live-Aufnahme der Veranstaltung der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung vom 4.11.2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Drei Schülerinnen lesen ihren Text zum Thema "Zukunft"

Marika Bozemska, Ikbal Türker und Desmina Iljaz (von links nach rechts), Schülerinnen der Liselotte Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid lesen einen eigenen Text zum Thema "Zukunft". Der Text ist das Ergebnis einer Schreibwerkstatt, die unter der Leitung der Autorin Anja Kiel am 4. und 5. Juli 2018 mit den Schülerinnen der Klasse 8 durchgeführt wurde.

Drei Schülerinnen lesen ihren Text zum Thema "Zukunft"
Live-Aufnahme der Veranstaltung der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung vom 4.11.2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Anja Kiel über ihre Schreibwerkstatt

Anja Kiel wurde 1973 in Tübingen geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften in Münster. Bei der (inzwischen eingestellten) Zeitschrift PRINZ absolvierte sie ein Volontariat und arbeitete als Journalistin und Gästeführerin u. a. für das Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Ihre Mutter, die Autorin Inge Meyer-Dietrich überzeugte sie schließlich, mit ihr “Die Hüter des Schwarzen Goldes” zu schreiben. Dafür wurden die Autorinnen mit dem LesePeter der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien ausgezeichnet. Seitdem arbeitet Anja Kiel hauptberuflich als Autorin. Mittlerweile sind sieben Bücher von ihr auf dem Markt neben einigen Kurzgeschichten in Anthologien und Artikeln in Zeitschriften. Besonders am Herzen liegt ihr die Leseförderung. Deshalb schreibt sie unter anderem Bücher für Erstleser und liest in Schulen und Bibliotheken. In Schreibwerkstätten unterstützt sie außerdem Nachwuchsautoren beim Verfassen eigener Texte. Mit ihrer Familie lebt sie in Hagen.
https://anjakiel.jimdo.com

Die Autorin Anja Kiel berichtet über ihre Schreibwerkstatt in der Liselotte Rauner-Schule in Bochum-Wattenscheid.
Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Volker W. Degener liest zwei Gedichte von Liselotte Rauner

Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Volker W. Degener liest zwei Gedichte von Liselotte Rauner

Die Liselotte und Walter Rauner Stiftung in Bochum

Volker W. Degener berichtet über die Liselotte und Walter Rauner-Stiftung Bochum. Liveaufnahme vom 04. November 2018 im Haus Kemnade in Hattingen.

Liselotte und Walter Rauner Stiftung Bochum

Wolfgang Körner

1937 in Breslau geboren, 2019 in Dortmund gestorben. 1952 Flucht in die Bundesrepublik Deutschland. Geschäftsführer der Werkkunstschule und der Volkshochschule. Beamter im Kulturamt der Stadt Dortmund. Wolfgang Körner war Mitglied der "Gruppe 61". Seit 1980 arbeitetete er als freier Schriftsteller. Wolfgang Körner schrieb Romane, Dreh- und Sachbücher, Kriminalromane und war als Übersetzer der Kriminalromane von Franca Permezza tätig. Er war Hauptautor der Fernsehserie "Büro, Büro", schrieb zahlreiche "einzig wahre Ratgeber", u.a. den Bestseller "Der einzig wahre Opernführer" sowie "Körners entgültige Entdeckung Amerikas", "Scharfe Suppen für hungrige Männer". Auszeichnungen (Auswahl): Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler.
www.wolfgangkoerner.de

Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil I"
Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil I". Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil II"
Wolfgang Körner liest aus dem Roman "Nowack", Teil II". Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner - das Interview
Wolfgang Körner gibt Auskunft. Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus: "Scharfe Suppen für hungrige Männer; Teil I" "
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner liest aus: "Scharfe Suppen für hungrige Männer; Teil II"
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Wolfgang Körner über die Zukunft des Buchhandels. Im Gespräch mit Karl-Heinz Gajewsky
Aufgenommen und bearbeitet von Karl-Heinz Gajewsky.

Erasmus Schöfer

Erasmus Schöfer wurde 1931 als Sohn einer Lehrerin geboren. Von 1949 bis 1953 besuchte er in Berlin ein Realgymnasium, an dem er sein Abitur machte. Danach studierte er an den Universitäten in West-Berlin, Köln, Bonn und Freiburg im Breisgau Germanistik, Sprachwissenschaft und Philosophie, unterbrochen von einer dreijährigen Tätigkeit als Fabrikarbeiter in Berlin und Köln. 1960 promovierte er an der Universität Bonn zum Doktor der Philosophie. Nach einem kurzen Zwischenspiel im wissenschaftlichen Bereich ist er seit 1962 als freier Schriftsteller tätig. 1965 zog Schöfer nach München, wo er sich gegen die Notstandsgesetze und später in der Ostermarschbewegung engagierte. 1969 war er Mitbegründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt", dessen Sprecher er bis 1973 war und für den er zahlreiche Veröffentlichungen betreute. Nachdem er einige Jahre auf den griechischen Inseln Patmos und Ithaka gelebt hatte, wohnt er seit 1970 in Köln, wo er der DKP angehörte. Das Werk des linken Aktivisten Schöfer besteht neben Prosabänden auch aus zahlreichen Hörspielen. Erasmus Schöfer ist seit 1970 Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller (zeitweise als Mitglied des Bundesvorstandes) und seit 1980 des PEN-Zentrums Deutschland. Im Mai 2009 gründete er gemeinsam mit anderen ehemaligen Bezirks-, Landes- und Bundesvorstandsmitgliedern des Schriftstellerverbandes die "Aktion unabhängiger Rhein-Ruhr-AutorInnen" (AURA 09 e. V.) unter Vorsitz von Eva Weissweiler. Er erhielt 1964 den Kurt-Magnus-Preis der ARD, 1974, 1977 und 2001 ein Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 1981 und 1992 ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2008 wurde ihm der Gustav-Regler-Preis der Stadt Merzig und des Saarländischen Rundfunks verliehen. Schöfer war mit der Schauspielerin Christiane Bruhn verheiratet und hat vier Kinder. (Quelle: Wikipedia) Werke (kleine Auswahl): Als Mitbegründer des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“ hat er dessen Geschichte mitgeprägt. Vier Bücher der Reihe hat er herausgegeben, z. T. mit anderen: Ein Baukran stürzt um, 1970; Realistisch schreiben, 1972; Der rote Großvater erzählt, 1974; Die Kinder des roten Großvaters erzählen, 1976; Streikberichte, 1974; Betriebsräte berichten, 1977. Seine Hörspiele der 1970er Jahre – Kollegin Zander greift ein, 1972; Machen wir heute, was morgen erst schön wird, 1974; Swedenborg oder die Formen der Wahrheit, 1980, - stellen Probleme von Betrieben aus der Sicht von Arbeitern dar, ebenso seine Filme: Bittere Pillen, 1975; Verfolgung, 1977. Auch mit Bühnenstücken wie Vielleicht bin ich schon morgen eine Leiche, 1971; Die Bürger von Weiler, 1982, hat er politische Kämpfe der und in der Arbeiterschaft thematisiert. Schöfer war Mitinitiator des Industrietheaters „Der Wahre Anton“, für das er auch Stücke schrieb und aufführte. Schöfers Literatur bewegt sich in der Tradition der sozialen Reportage und des sozialkritischen Theaters, Hörspiels und Films, aber in szenischen Erzählformen. Der auf vier Bände angelegte Romanzyklus Die Kinder des Sisyfos über die deutsche und europäische Geschichte zwischen 1968 und 1989 vergegenwärtigt und bewahrt die Erinnerung an eine Linke, die zwar erhebliche Veränderungen in Gang setzte, ihr Ziel, ein humane sozialistische Gesellschaftsordnung, jedoch verfehlte. Die Tetralogie umfasst die Bände: "Ein Frühling irrer Hoffnung", "Zwielicht", "Sonnenflucht" und "Winterdämmerung".
http://www.erasmusschoefer.de

Erasmus Schöfer liest aus "Winterdämmerung"“
Erasmus Schöfer über den Kampf um das Krupp-Stahlwerk Rheinhausen 1987. Aufnahme vom 8. Juni 2018, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Dr. Elke Heinemann

Elke Heinemann, geboren 1961 in Essen; Studium der Alten Geschichte und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft; Studien- und Forschungsstipendien in Grenoble und Oxford; Magisterabschluss und literaturwissenschaftliche Promotion an der Freien Universität Berlin; Besuch der Henri-Nannen-Schule für Journalismus in Hamburg; längere Aufenthalte in Paris und London; lebt als Schriftstellerin und Publizistin in Berlin; Teilnahme an künstlerischen Kooperationen und multimedialen Projekten; Jurorin: Floriana Literaturpreis (A), Berliner Hörspielfestival (D), Franz-Tumler-Literaturpreis (I); Publikationen: Romane und Monografien, Hörspiele und Hörfunk-Features, zahlreiche Beiträge in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, darunter von Frühjahr 2015 bis Frühjahr 2016 eine monatliche Kolumne im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auszeichnungen: 1994 Stipendium des Berliner Senats im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf,1999 Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr, 2000 1. Preis Floriana – Biennale für Literatur (Österreich), 2001 Finalistin beim Alfred-Döblin-Preis, 2002 Esslinger Bahnwärter-Stipendium für Literatur, 2003 Nominierung für den Aspekte-Literaturpreis, 2005 Auszeichnung beim Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes, 2006 Nominierung für den Mara-Cassens-Preis, Finalistin der ARD in der Kategorie “Hörfunk-Feature” beim Prix Italia, 2008 Hörspiel des Monats Juni der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Nominierung von DKultur, WDR und Radio Bremen für den Prix Italia, 2009 Auszeichnung beim Limburg-Preis für Literatur, Nominierung von Radio Bremen für den Prix Europa, 2012 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin, 2014 Finalistin bei der Floriana – Biennale für Literatur (Österreich), Teilnahme außer Konkurrenz, 2015 Deutscher eBook Award in der Kategorie „Fiction“, 2016 Writer in Residence, Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte, Meran, 2018 Finalistin des NDR beim internationalen Hörfunkpreis Prix Marulić, Literaturpreis Ruhr 2018, Literaturpreis Ruhr 2018.
http://www.elke-heinemann.de

Jan Zweyer

1953 in Frankfurt am Main geboren. Jan Zweyer ist nur ein Pseudonym. Sein richtiger Name ist Rüdiger Richartz. Er studierte Architektur an den Fachhochschulen Bochum und Dortmund, Abschluss als graduierter Ingenieur 1978 und danach Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, Diplom 1983. Er arbeitete als wissenschaftlicher Angestellter, danach als freier Journalist. Danach fast 25 Jahre im Management diverser Industrieunternehmen und in verschiedenen Positionen. Zweyer schreibt Krimis und historische Romane, die sich im Ruhrgebiet bewegen und in Nordrhein-Westfalen wegen seiner naturalistischen Beschreibungen sehr beliebt sind. Jan Zweyer lebt in Herne. Werke (kleine Auswahl): 1998 "Glück auf. Glück ab", 1999 "Alte Genossen", 1999 "Siebte Sohle", "1999 Tödliches Abseits", 2000 "Georgs Geheimnis", 2001 "Tatort Töwerland", 2002 "Glänzender Tod", 2004 "Verkauftes Sterben", 2005 "Als der Himmel Verschwand", 2007 "Franzosenliebchen", 2009 "Goldfasan", 2011 "Persilschein","Das Haus der grauen Mönche" (Trilogie), 2018 "Starkstrom".
http://www.jan-zweyer.de

Jan Zweyer liest aus: „Ein Königreich von kurzer Dauer“
Literaturhaus Herne Ruhr, 6. November 2017.

Literaturpreis Ruhr 2017

Am 3. November 2017 wurde der Literaturpreis Ruhr 2017 im Literaturhaus Herne Ruhr verliehen.

Literaturpreis Ruhr 2017. Begrüßung durch Frau Andrea Oehler, Bürgermeisterin der Stadt Herne. Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 07.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Laudatio Dr. Hannes Krauss, Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 06.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017. Danksagung und Lesung. Lütfiye Güzel live im Literaturhaus Herne Ruhr, 3. November 2017
Veröffentlicht am 05.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Förderpreis für Sascha Pranschke (Dortmund).
Die Förderpreise zum Literaturpreis Ruhr hatten das Thema "Das Klopfen an der Tür". Frau Ulli Langenbrinck begründet die Entscheidung der Jury. Veröffentlicht am 12.11.2017.

Literaturpreis Ruhr 2017 - Förderpreis für Doris Konradi (Köln).
Die Förderpreise zum Literaturpreis Ruhr hatten das Thema "Das Klopfen an der Tür". Frau Ulli Langenbrinck begründet die Entscheidung der Jury. Veröffentlicht am 12.11.2017.