Dieter Treeck

Geboren 1936 in Dortmund. Seit 1960 schriftstellerische Arbeit, vor allem als Hörfunk- und Kinderbuchautor, Erzähler, Lyriker und Kunstkritiker. Außerdem kulturpolitische Beiträge und Essays sowie Doku-Filmdrehbücher. 1970 bis 1999 Kulturdezernent der Stadt Bergkamen. Von 1981 bis 1987 Entwicklung eines deutsch-polnischen Literaturaustauschs zwischen dem Krakauer Schriftsteller-Verband und der Stadt Bergkamen Literarische Veröffentlichungen in polnischen Tages- und Wochenzeitungen sowie in den Zeitschriften "przy krój" und "hybryda", außerdem im polnischen Rundfunk. Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller. Mitbegründer des Westfälischen Literaturbüros E.V. in Unna (seither Mitglied des Vorstandes). Gründung der „Kunstwerkstatt Sohle 1 Bergkamen“. Vorsitzender von Melange e.V., Gesellschaft zur Förderung der Salon- und Kaffeehauskultur. Auszeichnungen (Auswahl): Veröffentlichungen (Auswahl): "meine träume altern nicht", "Es ist anders als sonst" "Die Krone der Ameisenkönigin", "Der rasierte Weihnachtsmann", "Was kostet ein Kartoffelkäfer?", "Weihnachten voll und Gans", "Greifer", "Dziura w swietle, Gedichte in polnischer übersetzung".
www.dieter-treeck.de

Ivette Vivien Kunkel

1979 in Dortmund geboren, lebt und arbeitet in Witten/Nordrhein-Westfalen. Mitarbeiterin bei verschiedenen Tageszeitungen und der Dortmunder Lit-Zeitschrift "DO!PEN". Auszeichnungen (Auswahl): Dortmunder Lit.Preis, LesArt-Preis für junge Autoren, Dortmund, Lyrikpreis "Das Goldene Siegel", Bad Zwischenahn, Oberhausener Literaturpreis zum Thema "Jazz" , 1. Preis der Bochumer Gesellschaft für Literatur, Stipendiatin beim 13. Klagenfurter Literaturkurs, 2010 Stadtschreiberin Otterndorf. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. "@cetera", "jugendstil", "Macondo".
www.ivettevivien.com

Dr. Jürgen Wilbert

geboren 1945 in Düsseldorf. Studium der Anglistik und Pädagogik. 1971 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Erziehungswissenschaft. 1973 promovierte er zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Politikbegriffe und Erziehungsziele. 1980 begann er als Fachbereichsleiter in der Volkshochschule Hilden-Haan. Mitbegründerndes Literaturkreises "UMBRUCH". Seit 1996- 2007 war er als Leiter der Volkshochschule Hattingen tätig. Mitbegründer des Deutschen Aphorismus Archivs in Hattingen und Organisator der bundesweiten Aphoristikerker-Treffen Mitherausgeber der Bände "Gedankenspiel", "Gedanke, Bild und Witz", "Witz-Bild-Sinn".
www.aphoristikertreffen.de
www.dapha.de

Dr. Daniela Frickel

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Jan Boelmann

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Jonas Engelmann

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Florian Neuner

1972 in Wels/Oberösterreich geboren, Studien in Salzburg, Wien und Frankfurt am Main. Lebt in Berlin. Schriftsteller und Journalist. 2003 bis 2006 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift perspektive, Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ (Linz) und der Grazer Autorenversammlung (GAV). Zusammen mit Lisa Spalt gründete er 2007 die Literaturzeitschrift IDIOME. Hefte für Neue Prosa. Veröffentlichungen (Auswahl): "Und käme schwarzer Sturm gerauscht", "Jena Paradies"), "China Daily", "Zitat Ende", Dr. Thomas Ernst und Florian Neuner, zwei „ausgemachte Kenner des Ruhrgebiets” (WAZ), haben bereits 2009 die Sammlung Europa erlesen: Ruhrgebiet (2009) vorgelegt, die Texte über den Ruhr-Raum vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert versammelt. In der Anthologie "Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur" präsentieren sie die Gegenwartsliteratur über das Ruhrgebiet in siebzehn ausgewählten Prosatexten von den 1980er Jahren bis heute. Damit geben sie erstmals einen Überblick über die ganze Bandbreite der Literatur, die seit dem Ende der industriellen Epoche über das Ruhrgebiet geschrieben wird. Sie versammeln auch überregional wahrgenommene Autoren aus dem Ruhrgebiet wie Hans Henning Claer, Helge Schneider oder Wolfgang Welt neben bekannten Autoren von außerhalb, die über ihre Arbeit und Besuche im Ruhrgebiet berichten, wie Sibylle Berg, Thomas Kapielski, Alexander Kluge, Katja Lange-Müller und Harry Rowohlt. Daneben finden sich auch einige echte Entdeckungen wie Franz Hodjak und Dezső Tandori, die der Ruhrgebietsliteratur neue Facetten hinzufügen. Auszeichnungen (Auswahl): "Förderpreis zum Heimrad Bäcker Preis" sowie Arbeits- und Aufenthaltsstipendien im Domus Artium, Malo bei Vicenza , im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop und im Künstlerdorf Schöppingen.

Dr. Thomas Ernst

1974 in Mülheim geboren. Studierte Philosophie und Germanistik in Duisburg, Berlin, Bochum und Leuven/Belgien. Promovierte 2008 an der Universität Trier mit einer Untersuchung zum Thema Pop, Minoritäten, Untergrund. Subversive Konzepte in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Literatur- und Medientheorien des 18. bis 21. Jahrhunderts. 2005 Gastwissenschaftler an der Columbia University in New York, Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Duisburg, Trier, Leuven/Belgien und an der Popakademie Mannheim. Seit 2008 arbeitet er als Postdoktorand an der Université du Luxembourg. Veröffentlichungen (Auswahl): "Popliteratur", Aufsätze zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und Literatur- und Medientheorie sowie - als Mitherausgeber - "Wissenschaft und Macht" und "SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart". Gemeinsam mit Florian Neuner die Anthologie "Europa erlesen: Ruhrgebiet", Aufsatz zum Thema Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literaturwissenschaft (Essen: Klartext). In der Anthologie "Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur" präsentieren sie die Gegenwartsliteratur über das Ruhrgebiet in siebzehn ausgewählten Prosatexten von den 1980er Jahren bis heute. Damit geben sie erstmals einen Überblick über die ganze Bandbreite der Literatur, die seit dem Ende der industriellen Epoche über das Ruhrgebiet geschrieben wird. Sie versammeln auch überregional wahrgenommene Autoren aus dem Ruhrgebiet wie Hans Henning Claer, Helge Schneider oder Wolfgang Welt neben bekannten Autoren von außerhalb, die über ihre Arbeit und Besuche im Ruhrgebiet berichten, wie Sibylle Berg, Thomas Kapielski, Alexander Kluge, Katja Lange-Müller und Harry Rowohlt. Daneben finden sich auch einige echte Entdeckungen wie Franz Hodjak und Dezső Tandori, die der Ruhrgebietsliteratur neue Facetten hinzufügen.
www.thomasernst.net

Prof. Dr. em. Jürgen Link

Jürgen Link wurde 1940 geboren und lebt in Hattingen. Studium deutsche und romanische Sprachen und Literaturen in Göttingen, Caen und München; in den 60er Jahren 3 Jahre in Frankreich (2 Jahre Lektor in Besançon); viele theoretische Anregungen (Strukturalismus, Semiotik, strukturalistischer Marxismus Louis Althussers u.a.) 1968 in der Bewegung engagiert; danach Assistent (deutsche Literaturwissenschaft) an der Ruhr-Universität Bochum; Forschung und Lehre auf der Basis der „neuen Ansätze“: strukturalistische Theorie der Kollektivsymbolik, Diskurstheorie nach Foucault; Forschung und Lehre zur „alternativen Klassik“, besonders Hölderlin und Schiller. Weiter in alternativen Strömungen engagiert; Kontakte zu alternativen Betriebsratslisten (GOG = „Gewerkschaftlich-oppositionelle Gruppe“ Opel Bochum, „revier“ Duisburg); eigenes Engagement in der GEW; seit 1982 Mit-Hrsg. der kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie (bis heute über 50 Hefte). 1980-1992 Prof. in Bochum, 1992/1993 Gastprof. in Paris-VIII (Saint-Denis), 1993-2005 Prof. in Dortmund (2005 pensioniert); DFG-Forschungsprojekte zur nationalen Kollektivsymbolik und zum „Normalismus“ (1996: Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird; jetzt 3. Aufl. 2006). Darin u.a. Kapitel über 1968 als teils „flexibler Normalismus“, teils gescheiterter Versuch transnormalistischer „Utopie“. Seit 1980 politisches Engagment hauptsächlich in der Friedensbewegung (dazu viele Publikationen in kultuRRevolution und an anderen Orten).
Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Versuch über den Normalismus", Vandenhoeck 2006, "Hölderlin-Rousseau: inventive Rückkehr, Westdeutscher Verlag 1999, "Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee. Eine Vorerinnerung", asso 2008.
www.bangemachen.com.net

Prof. Dr. Klaus-Peter Strohmeier (Bochum)

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.

Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Prof. Dr. Rolf Parr

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Frank Schorneck

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Prof. Dr. em. Harro Müller-Michaels

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Daniela Walden

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Dr. Artur Nickel

Am 30. und 31. Oktober 2009 fand die Tagung ‘Literaturwunder Ruhr’ statt. Eingeladen hatten die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, die Literarische Gesellschaft Bochum und das Germanistische Institut der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Zahlreiche Literaturwissenschaftler/innen untersuchten die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Literatur von Migranten und Migrantinnen, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.
Die Veranstaltung fand vom 30. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt.

Ulrich Straeter

geboren 1941 in Dortmund. Wohnhaft in Essen. Veröffentlichungen (Auswahl): "In Irland - Reiseerzählungen", "Steinfinger sticht in Coelinblau".

Dr. Horst Hensel

1947 im Ruhrgebiet geboren. Arbeiterfamilie. Volksschule. Handwerker-Lehre. Gesellenprüfung. Arbeiter. Zweiter Bildungsweg. Studium in München und Dortmund. Promotion zum Dr. paed. Gesamtschullehrer. Zwischenzeitlich Hochschulassistent in Bielefeld, Gastdozent an der Autorenhochschule in Leipzig und an der Tongji-Universität in Schanghai, der Fremdsprachenuniversität in Guangzhou (Kanton) sowie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Horst Hensels Bibliographie umfasst einige hundert Veröffentlichungen sowohl literarischer Art als auch Beiträge zu Pädagogik und darüberhinaus zu Literatur, Kunst und Kultur und schließlich zu Politik, Gesellschaft und Geschichte. 1977 - 1979 war Hensel Bundesvorsitzender des Werkreis Literatur der Arbeitswelt. Werke (kleine Auswahl): Westfälischer Herbst (Balladen und Gedichte), Stauffenbergs Asche (Roman), Sturzacker (der Roman ist im ASSO-Verlag erschienen), Tango und Theater (Kriminalroman). Auszeichnungen (Auswahl): Literaturpreis für Lyrik (Buchmesse Frankfurt am Main), Literaturpreis für Hörspiel beim Literaturpreis Ruhrgebiet.
www.horst-hensel.de

Heinrich Peuckmann

1949 im Ruhrgebiet geboren. Aufgewachsen in einer Bergmannsfamilie. Studium der Germanistik, Ev. Theologie und Geschichte an der Ruhr Universität in Bochum. Lehrer an einem Gymnasium. Er lebt und arbeitet in Kamen, ist Mitglied im PEN, VS und in der Gruppe "Das Syndikat". 2006 und 2007 hatte er in Shanghai und in Xi' eine Gastdozentur inne. Peuckmann schreibt Romane, Lyrik, Erzählungen, Hörspiele, Theaterstücke, Reportagen, Glossen und Kindergeschichten. Für "Ohrenbär" hat er mehrere Radiogeschichten geschrieben. "Der Sommer fällt", "Der Sohn der Tänzerin" (Kurzgeschichtenband). Zuletzt erschienen die Erzählungen "Der Vorwärtsfahrer". Auszeichnungen: Förderpreis für junge Künstler, Dortmund.
www.heinrich-peuckmann.de

Marion Poschmann

1969 in Essen geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Philosophie in Bonn und Berlin. Marion Poschmann lebt in Berlin. Arbeitsgebiete sind Gedicht, Erzählung, Roman, übersetzung. Veröffentlichungen: "Baden bei Gewitter" (Frankfurter Verlagsanstalt) , "Verschlossene Kammern" (Verlag zuKlampen!), "Grund zu Schafen" (Frankfurter Verlagsanstalt), "Schwarzweißroman" (Frankfurter Verlagsanstalt), "Hundenovelle" (Frankfurter Verlagsanstalt), "Geistersehen" (Suhrkamp Verlag Berlin). Auszeichnungen (Auswahl): 2002 Alfred-Döblin-Stipendium, 2003 Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, 2004 Stipendium der Villa Massimo, 2005 Literaturpreis Ruhrgebiet, 2006 Heinrich-Heine-Stipendium des Literaturbüros Lüneburg und ein Stipendium im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, Droste-Literaturförderpreis der Stadt Meersburg, 2007 Stipendiatin der Künstlerhäuser Worpswede, 2005 Nominierung für den Deutschen Buchpreis.

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 in Bolu, Türkei, ist ein deutscher Schriftsteller, Kulturjournalist und bildender Künstler türkischer Herkunft. Er ist Autor von zahlreichen Büchern und Theaterstücken. Im Jahr 2000 drehte Lars Becker den sozialkritischen Film "Kanak Attack", für den Zaimoglu die Vorlage lieferte. Seine Essays und Literaturkritiken erschienen u.a. in Die Zeit, Die Welt, SPEX und Der Tagesspiegel. Derzeit bereitet Zaimoglu einen Roman über das Ruhrgebiet vor. Zaimoglu lebt und arbeitet in Kiel.

In "Melez - auf kultureller Spurensuche" betrachtet Feridun Zaimoglu das Ruhrgebiet aus der Perspektive eines polemischen Milieuzeichners und erzählt minutiös "Geschichte um Geschichte, Mensch um Mensch - wie sich denn der Ruhrpott am besten verstehen lässt, wenn man den Eingeborenen, den Alteingesessenen und den Dazugestoßenen ihren Alltag abschaut und niederschreibt". Der Essay entstand zum Festival "melez 2006" auf Einladung des Ringlokschuppens. Sie hören einen Ausschnitt der Veranstaltung "@Ruhr", präsentiert vom Ringlokschuppen Mülheim in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Ruhr und Theater der Welt 2010. Die Veranstaltung fand am 20. April 2010 im Ringlokschuppen Mülheim statt.

Die Lesung moderierte Dr. Hubert Winkels. Er ist seit 1988 als Literaturkritiker für die ZEIT tätig. Seit 1997 arbeitet er als Literaturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln. Er war Fernsehmoderator, u.a. beim SWF mit dem „Dichterclub“ sowie „Die Bestenliste“ im SWR. Hubert Winkels veröffentlichte zuletzt „Gute Zeichen. Deutsche Literatur 1995–2005“ (Kiepenheuer & Witsch) und „Der Stimmen Ordnung. Über Thomas Kling.“ (DuMont). 2007 wurde Winkels mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

Ranjit Hoskoté

Ranjit Hoskoté, geboren 1969 in Bombay (Mumbai) ist ein indischer Lyriker und Schriftsteller, Kurator und Kulturjournalist. Gemeinsam mit Ilija Trojanow verfasste er "Kampfabsage", eine kritische Geschichte über die Ursprünge der eigenen Kultur. Seine Essays und Artikel erschienen u.a. in der Neuen Zürcher Zeitung, in der Süddeutschen Zeitung und in The Times of India. Hoskoté lebt und arbeitet in Bombay. Anlässlich von Theater der Welt 2010 in Essen und Mülheim hat Ranjit Hoskoté für die Preview-Serie "Schöne Aussicht" seine Erinnerungen an das Ruhrgebiet aufgezeichnet. Der Essay "Sonnenaufgang um Mitternacht" ist eine poetische Reise zwischen Bombay und Bochum und erzählt von seiner Faszination für die Region seit Kindheitstagen, als der Vater, ein Ingenieur und Manager, an der Universität Deutsch lernte und "Ruhrtal, Wupertal, Lennetal und Lippetal" wie geheimnisvolle Versprechen an die Zukunft klangen...Sein Essay erschien im Februar beim Berliner Verlag Theater der Zeit.
Sie hören einen Ausschnitt der Veranstaltung "@Ruhr", präsentiert vom Ringlokschuppen Mülheim in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Ruhr und Theater der Welt 2010. Die Veranstaltung fand am 20. April 2010 im Ringlokschuppen Mülheim statt.

Dr. Rainer Küster

geboren 1942 in Norddeutschland. Er studierte Germanistik, Anglistik, Geschichte und Philosophie in Hamburg und Bochum. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Studiendirektor in Bochum und war viele Jahre Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität in Bochum. Veröffentlichungen: "Bochumer Wortschätzchen" (mit Josef Fellsches), "Der Kreis des Kopernikus" (mit Rüdiger Schneider), "Bochumer Häuser", "Drachentod" (Kriminalroman, gemeinsam mit Rüdiger Schneider) sowie zahlreiche Publikationen zur Sprachwissenschaft und zur Deutschdidaktik.

Sigrid Nordmar-Bellebaum

wurde am 20.06.1941 in Danzig geboren. Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie in Bonn, Marburg, Gießen, Münster. Anschließend Lehrtätigkeit als Oberstudienrätin in Bochum. Frau Nordmar-Bellebaum ist Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft und der Christengemeinschaft. Seit 2002 Klassenmitglied der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach/Schweiz. Frau Nordmar-Bellebaum schreibt seit ihrem 13. Lebensjahr Lyrik. Die meisten Gedichtbände sind im Verlag Ch. Möllemann erschienen. Veröffentlichungen (Auswahl): "Kreuz der Rosen", "Wort sei mein Flügel", "Unter dem hohen Hoffnungsbogen", "Regenkalligraphie", "In der Wortfolge sein", "Buchenlicht".

Thomas Gsella

1958 in Essen geboren, wohnhaft in Aschaffenburg. 1992 bis 2005 Redakteur und bis 2008 Chefredakteur der Satirezeitschrift "Titanic". Schreibt für diverse Tageszeitungen und Rundfunksendungen. 2004 wurde er von Robert Gernhardt mit dem Nachwuchspreis zum Joachim-Ringelnatz-Preis ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Titanic Boy Group (zusammen mit Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn). Veröffentlichungen (kleine Auswahl): "Kille kuckuck dideldei. Gedichte mit Säugling", "Generation Reim. Gedichte und Moritat", "So werde ich Heribert Faßbender. Grund- und Aufbauwortschatz Fußballreportage (mit Heribert Lenz und Jürgen Roth), "Ins Alphorn gehustet. Gedichte über Völker u.a." , "Kinder, so was tut man nicht. Ein pechschwarzes Brevier für die Familie", "Der kleine Berufsberater", " Papa-a? Ja, mein Kind? Die letzten Fragen der Menschheit", "Nennt mich Gott", " Die Leiden des jungen Schiller. Mit Zeichnungen von Rudi Hurzlmeier", "Warte nur, balde dichtest du auch!: Die Offenbacher Anthologie".