Gerd Herholz

1952 in Duisburg geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Psychologie und Pädagogik 1980-82 Studienreferendar am Marie-Curie-Gymnasium (Recklinghausen), 2. Staatsexamen ''Mit Auszeichnung'', arbeitsloser Studienrat ab 1982 (Fächer: Deutsch/Psychologie), 1983 Betreuung eines autistischen Jugendlichen, dann 3 Jahre Stadtteilkulturarbeit bei der Ruhrwerkstatt e.V. (Oberhausen, zuletzt in der gemeinsamen Geschäftsführung), Jobs als Lehrer im Förderunterricht für Legastheniker, ein Jahr als freier Mitarbeiter bei der DVZ (heute: ''FREITAG, die Ost-West-Wochenzeitung'', Berlin) usw., seit 1994 wissenschaftlicher Leiter des Literaturbüros Ruhr e.V.. 2001 und 2002 initiierte er die ersten deutschen Schulschreiber-Projekte. Seit 2007 coacht er für die Staatskanzlei NRW im Landesprogramm "Kultur & Schule" die Leiter von Literaturprojekten. Veröffentlichungen in Zeitungen (FAZ, taz nrw u. a.), Zeitschriften (Frankfurter Hefte u. a.), in Anthologien und bei Sendern (WDR, SWF, Radio Bremen). Projektleiter internationaler Literaturprojekte längs der Ruhr oder in ganz NRW. Zuletzt etwa die Projekte "PoesiePalast Ruhr 09", "La ville d'en bas - Die Stadt von unten", "InnenHafen - AußenWelt" oder "Jüdische Identität & Literatur" in der Lehrerausbildung. Zertifizierter Taijiquan- und Qigong-Yangsheng-Lehrer. Veröffentlichungen (Auswahl): "Die Musenkussmischmaschine. 132 Schreibspielel" (mit. B. Mosler), "Experiment Wirklichkeit. Renaissance des Erzählens?", Mitarbeit am "Kulturverführer Ruhrgebiet", Herausgeber: "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr", Klartext Verlag, Essen 2010.

Gerd Herholz über REVIERCAST: "Ich bin Förderer von Reviercast und unterstütze Kalles Arbeit sehr gerne; er baut da das fundierteste Schallarchiv zur Literatur im Ruhrgebiet ehrenamtlich auf. Ein Enthusiast, der jede Hilfe verdient."